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komoren flaggeVom 5. bis 17. Oktober ist die ursprünglich Anfang 2022 geplante Expedition unter dem Rufzeichen D60AE von den Komoren in der Luft. Im Team vom Radio Club de Provins F6KOP sind Frank/F4AJQ, Jean-Luc/F1ULQ, Eric/ON7RN, Patrick/F2DX, Damien/F4AZF, Bruno/F5AGB, Xavier/F5NTZ, Julien/F8AVK, Philippe/F8EFU, Misho/F8GGV F4ESV, Dave/EI9FBB, Andreas/DL3GA, Jeremy/EI5GM, Oliver/HB9GWJ und Kenneth/OZ1IKY.

litauen flaggeZum 770. Jahrestag der Gründung der Stadt Klaipeda ist bis zum 14. Oktober noch das Sonderrufzeichen LY770CT in der Luft.
QSL über LY1CT (d/B)

(Quelle: DXMB)

 

namibia flaggeHanspeter/HB9BFM wird vom 28. September bis zum 11. Oktober unter V5/HB9BFM aus Namibia in der Luft sein. Er erwartet, dass er zwischen 1600z und 1900z auf 14072,5 oder 14105,5 bis 14108,5 digital (Olivia) aktiv sein wird.
QSL über HB9BFM

(Quelle: DXMB)

 

Die unbemannte Rakete der "Artemis I"-Mondexpedition der USA bleibt immer noch am Boden. Nach technischen Problemen verhindert jetzt Sturm "Ian" den Start. Der könnte sich nun sogar bis November verzögern.

thumb museum für naturkunde berlinDie im letzten Jahr gestartete NASA-Raumsonde DART wird am 27. September 2022 um 1.14 Uhr MESZ in elf Millionen Kilometer Entfernung von der Erde erproben, ob der Kurs eines Asteroiden verändert werden kann. DART wird gezielt auf dem 170 Meter großen Asteroiden Dimorphos einschlagen.

Ein neuer Supercomputer soll Klimasimulationen in neuem Ausmaß möglich machen. Einen ersten Erfolg konnte »Levante« schon verzeichnen, der 14 Billiarden mathematische Operationen beherrscht – pro Sekunde.

In den vergangenen Tagen wurde das Referat Not- und Katastrophenfunk vermehrt gefragt, auf welchen Frequenzen Notfunk stattfinden solle, wenn es zu einer entsprechenden Notsituation komme.

Von 1956 bis 2010 wurden aus Jülich Rundfunksendungen auf Kurzwelle in alle Welt ausgestrahlt. Nun verschwindet mit dem Technikgebäude der letzte Rest dieser Sendestation.

Wenige Tage vor dem 10. September 2022, dem angekündigten letzten Betriebstag der verbliebenen Mittelwellen des italienischen Rundfunks Rai, wurde das Thema noch zum Politikum. Hintergrund ist die 1954 vorgenommene und 1975 festgeschriebene Aufteilung des einstigen Julisch Venetien.

In unseren exklusiven Kurzwellenbändern tummeln sich immer wieder fremde Funkdienste, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Manchmal sind diese schlecht zu erkennen. So im Fall der abendlichen Aussendungen auf 7080 kHz. Auf den ersten Blick handelt es sich um RTTY und ein legales Amateurfunksignal.

Nach zwei vergeblichen Versuchen präsentiert die US-Weltraumbehörde Nasa einen neuen Plan für die Mondmission Artemis. Schon in diesem Monat könnte der Start gelingen – wenn zuvor noch ein Notfallsystem getestet wird.

Am 7. September hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr den Referentenentwurf einer neuen Amateurfunkverordnung vorgelegt, die einige Neuerungen für alle Funkamateure bringen wird. Der Vorsitzende des DARC e. V. und des Runden Tisch Amateurfunk (RTA), Christian Entsfellner, DL3MBG zeigte sich erfreut:

Einen dritten Versuch wird es in den kommenden Tagen nicht mehr geben: Die Nasa wird das bis Dienstag bestehende Startfenster für die »Artemis I« nicht nutzen. Zunächst werde untersucht, welche Reparaturen notwendig sind.

Nach einer Unterbrechung von einem Jahr ist Radio Congo wieder auf der Kurzwelle 6115 kHz aktiv. Diesmal ist nicht mehr, wie noch 2021, ein 1990 aus Berlin (West) gelieferter Sender repariert worden. Die Ausstrahlung läuft jetzt mit neuer Technik. Woher sie kommt, ist keine Überraschung.

Auch im zweiten Anlauf hat es nicht geklappt: Wenige Stunden vor dem geplanten Start hat die NASA den unbemannten Testflug der "Artemis I"-Mission erneut abgesagt. Zuvor war ein Treibstoffleck entdeckt worden.

Seit 2016 hatte Radio New Zealand auf Kurzwelle nur noch einen Sender eingesetzt. Diese Einschränkung wurde nun zum 1. September 2022 zurückgenommen.

Die Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom liegen vor, für die mehr als 1000 Unternehmen quer durch alle Branchen befragt wurden. Praktisch jedes Unternehmen in Deutschland wird irgendwann gehackt: 84 % waren im vergangenen Jahr betroffen, weitere 9 % können es zwar nicht nachweisen, gehen aber davon aus.

Doch noch nicht vorbei ist es mit einem Phänomen, das in Entwicklungsländern einst öfters zu beobachten war: Die erneute Einschaltung von Kurzwellenfrequenzen nach sehr langen Unterbrechungen. Diesmal ist es die Republik Kongo, in der nach einem ganzen Jahr wieder auf 6115 kHz gesendet wird.

Der Algerische Rundfunk setzt seine Sendeaktivitäten auf 7200 kHz fort und belegt damit mit seinem unteren Seitenband das obere Ende des 40-m-Bandes. Der Sendestandort ist Bechar. „Wir haben bereits mit der BNetzA kooperiert, und es wurde eine internationale Beschwerde in Algerien eingereicht“, berichtet Daniel Möller, DL3RTL, DARC-Referent Intruder Monitoring.

Eigentlich war der Start der unbemannten Mondmission "Artemis 1" bereits für Montag vorgesehen. Doch die Technik streikte. Nun will die NASA am Wochenende einen neuen Versuch unternehmen.

sonnenstrahlenOffenbach – Landläufig ist die warme Jahreszeit ja auch als „Sommerloch“ bekannt. Doch in diesem Jahr sorgten auch meteorologische Ereignisse und ihre Folgen für enorme Schlagzeilen: Hitzerekorde im Norden Deutschlands bis an die Küste, historische Trockenheit im Westen, Niedrigwasser und ausgetrocknete Flussläufe, Blaualgenplagen, zahlreiche Rekordwaldbrände, Trinkwassernotstände - oft Seite an Seite mit regionalen Starkregenfällen und Überflutungen.

Mit einem Handy über Satellit telefonieren, das gab es doch schon mal? Ja, richtig, speziell das Iridium-Satellitennetzwerk bietet dies mit Telefonen an, die nur etwa wie die D-Netz-Handys der Gründerzeit aussehen, aber keine Satelliten-Parabolantennen benötigen.

Seit April 2021 war ein Sender der Kurzwellenstation Ţigăneşti bei Bukarest ausgefallen. Die Reparatur zog sich lange hin, nämlich bis zum 17. August 2022. Wie aus Rumänien zu hören ist, fehlte es an Ersatzteilen – ein weiterer Fall des bekannten Problems stockender Lieferungen aus China.

Die neue US-Mondrakete kann zunächst nicht wie geplant zu ihrem Jungfernflug abheben, ein Triebwerk macht den Missionsplanern Sorgen. Der Termin für den nächsten Versuch steht aber schon fest.

Die NASA will am Montag mit "Artemis 1" zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wieder eine Rakete zum Mond schicken. Es könnte die amerikanische Raumfahrt ins tiefe Weltall befeuern - doch was, wenn die Mission misslingt?

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat IT-Schutzhinweise für Weltrauminstallationen (Raumsonden und -stationen sowie Satelliten) herausgegeben. Aktuell wurde ja bereits die ViaSat-Infrastruktur gehackt, wenn auch der Teil am Boden, gut 6000 Modem-Empfänger mussten ausgetauscht werden. Ein Satellit mit gelöschter Betriebssoftware würde dagegen unweigerlich unsteuerbarer Weltraumschrott.

Nachdem am 28. Juli 2022 die Masten des tschechischen Langwellensenders Topolná eliminiert wurden, soll nach den Vorstellungen des Betreibers Radiokomunikace auch die Mittelwellenanlage Liblice schnellstmöglich von der Bildfläche verschwinden. Einziger Unterschied scheint die Stärke des Widerstands zu sein.

Über die 2020 abgekündigte Langwellen-Sendeanlage von Radio Monte Carlo gibt es völlig widersprüchlich anmutende, mit einer aktuellen Meldung nun aber in Übereinstimmung bringbare Informationen: Eine in letzter Zeit häufigere Einschaltung des Senders und ein in den kommenden Monaten zu erwartender Abbruch der Antennen.

Von 2019 bis 2020 wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Programm für Migranten aus Kerala auf der altbekannten Mittelwelle 1476 kHz ausgestrahlt. Nach einer Unterbrechung von zweieinhalb Jahren gibt es hier nun eine Neuauflage.

Seit dem 11. August ist der gleichzeitige Betrieb des Sprachrepeaters und APRS auf der Internationalen Raumstation möglich. Darüber freut man sich seitens ARISS, dem Programm "Amateur Radio on International Space Station". Der aktuelle ARISS-Betrieb umfasst Sprachrepeater-Übertragungen mit dem JVC Kenwood D-710GA im Columbus-Modul und APRS-Packetbetrieb von einem identischen Funkgerät im Servicemodul (Zvezda).

Im Juli 2022 waren die Überhorizontradarsysteme die zahlreichsten Eindringlinge auf den HF-Amateurfunkbändern. Spitzenreiter war das russische Contayner-System (belegte Bandbreite 12kHz; 40 Sweeps pro Sekunde), das auf allen HF-Bändern von 40 bis 12 m beobachtet wurde.

Ein erheblicher Teil der Ausstrahlungen, die auch heute noch über die Kurzwellensender in Taschkent laufen, ist für Nordkorea bestimmt. Dabei gab es gerade eine Frequenzänderung.

Der algerische Rundfunk strahlt nun in den frühen Abendstunden auf 21450 kHz mit dem unteren Seitenband seines A3E-Signals in das 15-m-Band ein. Die Bandwacht hat die Bundesnetzagentur bereits involviert, um einen Frequenzwechsel zu erwirken.

Der Juli brachte im Wesentlichen nichts Neues, dieselben Intruder wie immer. Auffällig war ein CIS12 auf 7000.0 kHz (CF) welches praktisch den ganzen Juli hindurch täglich (fast) rund um die Uhr aktiv war. Ab dem 29.7. war auf 7060.0 kHz über mehrere Tage ebenfalls ein CIS12 aktiv.

Von den fünf Standorten in Deutschland, die einst die Programme von Radio Berlin International und Deutscher Welle auf Kurzwelle ausstrahlten, ist jetzt noch einer aktiv: Nauen mit in den 90er Jahren weitgehend neu aufgebauter Technik. Die Einzelheiten entprechen der generellen Lage des Verbreitungswegs.

50 Jahre nach ihrer letzten Mondlandung kehren die Amerikaner zum Erdtrabanten zurück. Bald soll die unbemannte Artemis-1-Mission starten. Die Beteiligung privater Firmen könnte aber Risiken bergen.

Am 1. März 2022 hatte der Österreichische Rundfunk nach einer Unterbrechung von 19 Jahren wieder einen offiziellen Kurzwellendienst aufgenommen. Aus der erwarteten neuen Blüte dieses Verbreitungswegs ist indes nur wenig geworden. Zum 23. Juli wurden die Sendungen nun zurückgefahren.

Funkamateure in Kanada können fortan zwei neue Bänder nutzen: das 630-m-Band von 472 bis 479 kHz mit 5 W EIRP mit einer maximalen Bandbreite von 1 kHz sowie das 60-m-Band von 5351,5 bis 5366,5 kHz mit 100 W EIRP und einer Bandbreite von 2,8 kHz.

Zu den Ländern, in denen bis heute Kurzwellenrundfunk betrieben wird, gehört, wenn auch nur in sehr bescheidenem Umfang, der pazifische Inselstaat Palau. Die dortige Sendeanlage hat eine recht bewegte Geschichte.

Schafzüchter in Australien hatten Trümmer gefunden – die nationale Weltraumbehörde bestätigt nun, dass sie von SpaceX stammen sollen. In den kommenden Wochen könnten noch mehr Teile auftauchen.

Manche politischen Diskussionen erweisen sich sehr schnell als gegenstandslos: Die beiden Masten des Langwellensenders Topolná wurden am 28. Juli 2022 abgerissen.

In Frankreich finden im Jahr 2024 die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris statt. Wie die französische Frequenzagentur ANFR (Agence nationale des fréquences) jetzt mitteilt, werden dabei auch Amateurfunkfrequenzen zur Kommunikation sowie für die Übertragung von Audio- und Bewegtbild und zur Zeiterfassung eingesetzt - u. a. sind auch die Bereiche 144-146 MHz sowie 430-440 MHz dafür vorgesehen.

Die Diskussionen um den Umgang mit der nicht mehr genutzten Infrastruktur des AM-Rundfunks in der Tschechischen Republik weiten sich aus. Zugleich reiht die Radiokomunikace sich ein in den Reigen der Betreiber, die unverdrossen versuchen, digitale Sendungen auf Mittelwelle zu verkaufen.

Eigentlich wollte der algerische Rundfunk schon seit 2017 mit neuer Kurzwellentechnik auf Sendung sein. Am 21. oder 22. Juli 2022 war es nun, zumindest als Betriebsversuch, tatsächlich soweit.

In Afrika sind zumindest vorerst im Bereich etwa 1000 Kilometer nördlich und südlich des Äquator keine leistungsfähigen Kurzwellen-Rundfunksender mehr in Betrieb. Die Signale aus Nigeria und der Republik Kongo sind verschwunden.

Wieder aktiv ist die vielleicht seltsamste unter den Kurzwellenstationen, die über Sender mit mehr als 100 kW Leistung verfügen: WMLK im US-Bundesstaat Pennsylvania.

Algerien ist nach wie vor das afrikanische Land, das sich am deutlichsten in mitteleuropäischen Radios bemerkbar macht. Seit Jahren werden dort die Anlagen des AM-Rundfunks modernisiert, was allerdings eine zähe Angelegenheit mit notorisch verschleppten Abnahmen ist.

technische universitaet darmstadtTouchscreens von Mobilgeräten lassen sich über Ladekabel und Netzteile angreifen und manipulieren. Das haben Forscher am System Security Lab der TU Darmstadt gemeinsam mit einem chinesischen Forscherteam herausgefunden. Mehrere Smartphones und eigenständige Touchscreen-Panels konnten im Praxistest durch simulierte Berührungen, die „Ghost Touchs“, kompromittiert werden. Die Ergebnisse wurden auf dem diesjährigen „IEEE Symposium on Security and Privacy“ vorgestellt.

Die ARRL hat Dr. Ulrich L. Rohde, N1UL, als Empfänger des “Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) Photonics Society Engineering Achievement Award” für das Jahr 2022 bekanntggegebenn. Der Preis wird für herausragende technische Leistungen auf dem Gebiet der optoelektronischen Signalerzeugung und optischen Messgeräte für intelligente optische Netzwerke der nächsten Generation verliehen.

Auf den Herdplatten der Gerüchteküche steht mittlerweile auch der Mittelwellenrundfunk in Spanien, der dort bis heute in vollem Umfang betrieben wird. Aus Gewerkschaftskreisen, somit von sachkundigen Rundfunkmitarbeitern, kommt eine konkrete Information über erste Einschränkungen.

Neben China könnte ein weiteres Land mit mehr als einer Milliarde Einwohner erneut in Reichweite mitteleuropäischer Autoradios gerückt sein, sofern sie noch für AM-Empfang eingerichtet sind: Der Hochleistungssender bei Rajkot, im Westzipfel von Indien, wird wieder zur analogen Programmverbreitung genutzt.

Was bereits im alten Jahr durchgesickert war, hat sich nun bestätigt: Die Rai, der öffentlich-rechtliche Rundfunk von Italien, stellt die Ausstrahlungen auf Mittelwelle am 10. September ein.

taiwan flaggeKen/BW2/JP1RIW wird vom 11. Juli bis 30. November das spezielle Rufzeichen BX0QSL von New Taipei City in Taiwan verwenden. Er wird hauptsächlich im digitalen Bereich tätig sein.
QSL über BM2JCC

(Quelle: DXMB)

 

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