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Nach einer erneuten Unterbrechung von drei Wochen strahlt der iranische Rundfunk IRIB seine deutsche Auslandssendung seit dem 22. November 2021 nun auf der angekündigten Winterfrequenz 5940 kHz aus, und zwar vollständig ab 18.23 Uhr. Die Einpassung in den Betriebsablauf erfolgte letztlich auf ganz einfache Weise.

frankreich flaggeMitglieder des „Radioclub de Harnes“ (F8KHW) sind vom 27. November bis 22. Dezember als TM1ØØORP auf Kurzwelle aktiv. Der genaue Sendeplan ist auf QRZ.COM nachzulesen. Zum Team gehören FØDKB, F4GPW, F4GZU, F4HDX, F4HTN, F4IKU, F4JBK, F5MIV und F4HQB.
QSL via Büro und eQSL.

(Quelle: DXMB)

 

Das bei der Aurora-Bake DK0WCY betriebene Magnetometer ist unerwartet am Abend des 7. November ausgefallen. Eine Untersuchung ergab, dass Wasser in das Magnetometer eingedrungen war und die Elektronik beschädigt hat. Dabei war es als Ersatz für das nach 30 Jahren ununterbrochener Betriebsdauer schwächelnde Fluxgate-Magnetometer in Betrieb.

Eigentlich sollte ab dem 23. November 2021 der Mast des Senders Caltanissetta abgerissen werden. Dagegen ist nun jedoch die Region Sizilien eingeschritten und hat die Einstufung des Mastes als Kulturdenkmal in die Wege geleitet.

aruba flaggeJohn/W2GD hält sich vom 22. – 30. November auf Aruba (SA-036) auf. Sein Hauptaugenmerk liegt in der Teilnahme am CQ WW DX CW Contest als P44W.
Außerhalb des Wettbewerbs ist er, soweit es die Zeit erlaubt, auf den WARC-Bändern anzutreffen.
QSL via N2MM (d) und LoTW.

(Quelle: DXMB)

 

Jens, DM4JH, und Kathrin, DO8ECC, von der Schulstation DK0LG am Liborius-Gymnasium in Dessau, berichten, dass in Kürze wieder ein Stratosphären-Ballon mit Amateurfunk-Nutzlast in den Himmel über Dessau aufsteigen wird.

Nach der Einstellung seiner Auslandssendungen auf Mittelwelle versucht es der ägyptische Rundfunk ERTU nun nach zwei Jahren wieder einmal mit der Kurzwelle. Die Ergebnisse fallen so aus, wie es seit Jahrzehnten bekannt ist.

Im Laufe des ersten Halbjahrs waren die Sendesignale von ERTU auf den Mittelwellen 621 und 1008 kHz verschwunden.

Wenn Menschen auf dem Mond leben sollen, müssen sie sich mit Strom versorgen. Die US-Raumfahrtbehörde sucht deshalb nach Ideen – für einen Kernspaltungsreaktor. Bis Februar 2022 können Vorschläge eingereicht werden.

mali flaggeVom 18. November bis 08. Dezember reist Ulmar/DK1CE nach Mali und wird als TZ1CE von 160 - 6 Meter in SSB, CW und Digi-Mode zu arbeiten sein.
QSL via DK1CE (d/B).

(Quelle: DXMB)

 

Bis heute betreibt der Auslandsrundfunk der USA zwei Kurzwellenstationen in Hessen, die auch als anderweitiger Stützpunkt der Betriebsdirektion dienen. Hier kam es zum 31. Oktober 2021 jedoch zu (mindestens) einer Einschränkung, der weitere folgen könnten: Die für den Doppelstandort bereitgestellten Finanzmittel sollen gekürzt werden.

Auch der Oktober bescherte uns eine grosse Menge an “Störenfrieden” welche den Amateurfunk oft massiv beeinträchtigen. Allen voran natürlich wie immer die Überhorizont Radare (OTHR). Das britische Radar aus Zypern war wieder massiv öfters aktiv, vor allem im 15, 17 und 20m Band.

Seit November 2017 ist nach einer Unterbrechung von einem Vierteljahrhundert noch einmal ein slowakischer Sender, und zwar die Station bei Rimavská Sobota, auf der Mittelwelle 1521 kHz aktiv. Zum 11. Januar 2022 dürfte es damit nun vorbei sein.

thailand.svgLars/SM6NT reist vom 09. November 2021 bis 05. April 2022 nach Hua Hin/Thailand. Als HSØZME funkt er von 40 – 10 Meter in CW.
QSL via SM6NT (d/B).

(Quelle: DXMB)

 

Auch wenn heute viele Einrichtungen ihre genaue Zeit per Internet oder Mobilfunk beziehen, so hat die betriebssichere Übertragung auf der Längstwelle 77,5 kHz weiterhin ihre Berechtigung. Von der Küchenuhr bis zur Bahnhofsuhr, vom Energieversorger bis zur Weltzeituhr am Berliner Alexanderplatz – sie alle bekommen ihre sekundengenaue Zeit von DCF77, der Längstwellensendeanlage in Mainflingen bei Frankfurt.

Mit Ablauf des Jahres 2019 hatte France Médias Monde seine Mittelwellenstation am Kap Greco, der Südostspitze von Zypern, abgeschaltet. Nun verschwindet sie aus der Landschaft.

Mittlerweile notorisch ist in Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, die Plünderung aktiver Mittelwellenanlagen. Eine der betroffenen Stationen hat deshalb jetzt nach 91 Jahren das Handtuch geworfen.

Seit Anfang Oktober ist die letzte offizielle Mittelwelle der Republik Irland nicht mehr zu hören. Sie gehört einem Missionssender, Spirit Radio, der auf Anfrage von einem Technikausfall sprach.

Vermutlich durch einen Fehler in einer Ablaufsteuerung kam es am 22. Oktober zwischen 18:00 und 18:15 UTC zu einer AM-Sendung auf 7160 kHz. Aufgrund der Sendeleistung des Rundfunksenders und der Breite des kommerziellen A3E-Signals kam es in weiten Teilen Europas und Vorderasiens zu erheblichen Beeinträchtigungen des Funkverkehrs im Bereich 7155 bis 7165 kHz.

Bei einem der nicht mehr allzu zahlreichen AM-Sender, die jetzt noch im postsowjetischen Raum aktiv sind, gab es gerade einen Frequenzwechsel: Der Sender Suchumi wurde auf 1296 kHz umgestellt.

Vor dem Start von Esa-Astronaut Matthias Maurer kämpft SpaceX noch mit einem Problem: An Bord der Kapsel ist die Toilette defekt. Schlimmer wiegt: Auch ein Raumschiff im All ist betroffen.

Viele DX-Enthusiasten haben vor einiger Zeit mit Bedauern vernehmen müssen, dass das bei vielen Dxpeditionen erprobte Schiff "Braveheart" von seinem Eigner K6NRJ zum Verkauf angeboten wurde.

Unter dieser Überschrift fand ich einen sehr interessanten Artikel zum Thema. Darin geht es um die Anpassung des Amateurfunks an neue Entwicklungen und Techniken.

Mit dem Kurzwellenrundfunk könnte es sich nun auch in Papua-Neuguinea erledigt haben. In den letzten Monaten war von dort nichts mehr zu hören. Ende der 80er Jahre hatte ein japanisches Entwicklungshilfeprojekt das Land zu einem begehrten Ziel des Fernempfangshobbys gemacht.

In die Schlagzeilen außerhalb der ersten Welt gekommen ist das winzige, zwischen Südafrika und Mosambik liegende Land, aus dem Trans World Radio seit 1974 bis in den Nordosten von Afrika sendet. Seit 2018 hat dieses Land einen neuen Namen.

An Bord des fiktiven Raumschiffs »Enterprise« erkundete William Shatner unendliche Weiten. Nun ist der 90-jährige Schauspieler tatsächlich ins All gereist – und berichtet von fast verstörenden Beobachtungen.

Derzeit sorgt der Punkt 2.6 des Gebühren- und Auslagenverzeichnisses in Abschnitt 3 "Erweiterung des Umfangs oder Verlängerung einer Rufzeichenzuteilung für eine fernbediente oder automatisch arbeitende Amateurfunkstelle..." für Unmut bei den Betreibern von Relais, Baken und Hamnet-Links, da nun eine Gebühr von 37 € für eine Verlängerung fällig wird.

Der einstige Auslandsdienst des ORF, Radio Österreich International, existiert bereits seit 2003 nicht mehr. Was damals niemand für möglich gehalten hätte: Dessen Kurzwellenanlage ist auch 18 Jahre später für ausländische Kunden noch immer aktiv.

Der Langwellensender von Polskie Radio soll am Montag, dem 27. September, um 8.10 Uhr ausgeschaltet werden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um die Einstellung des Sendebetriebs, sondern lediglich um Wartungsarbeiten.

luxemburg flaggeZum Gedenken an den 230. Jahrestag von Michael Faradays Geburtstag (22. September 1791) ist vom 26. September 2021 bis 26. März 2022 die Sonderstation LX5MF, in enger Zusammenarbeit mit dem „Luxembourg Science Center“, auf Kurzwelle aktiv.
QSL via LX1KQ (d/B) und LoTW.

(Quelle: DXMB)

 

Vor einem Jahrzehnt war die Kurzwellenverbreitung des zentralen Hörfunkprogramms aus Addis Abeba entfallen. Nun wurde sie in den ersten Septembertagen wieder aufgenommen, und zwar auf jener der alten Frequenzen, die seit 2009 nicht mehr in den für den Rundfunk vorgesehenen Bereichen liegt.

Der August 2021 ergab ein ähnliches Bild wie bereits die Vormonate. Aus familiären Gründen waren mir Beobachtungen leider nur sporadisch möglich.

Über Jahrzehnte wurden Auslandssendungen aus Peking über eine Mittelwellenanlage bei Ürümqi bis hinüber nach Europa abgestrahlt. Damit könnte es nun vorbei sein.

Da originale Informationen über solche Themen nicht zu beschaffen sind, bleibt nur eine vom British DX Club zusammengetragene Sammlung von Empfangsbeobachtungen. Demnach scheinen die Großmittelwellen in Hutubi, etwa 60 km nordwestlich von Ürümqi, mittlerweile seit Monaten nicht mehr aktiv zu sein.

Die Mission währte nur kurz: Die Amateurfunksatelliten GENESIS-L und GENESIS-N wurden beim Start in den Weltraum zerstört. Sie befanden sich an Bord einer Firefly Alpha-Rakete, die von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien am 2. September gestartet wurde.

Die letzte verbliebene Mittelwelle im nunmehrigen Nordmazedonien ist mindestens seit dem 14. August 2021 ausgefallen. Laut Branchenklatsch aus der Region ist die Ursache in diesem Fall externer Art.

Seit 1960 wurden aus Peking Hörfunksendungen in die deutschsprachigen Länder Europas abgestrahlt. Damit ist es nun vom 1. September 2021 an vorbei. Die Sendeplätze sind zwar nicht abgeschaltet, enthalten aber nur noch Musik ohne jegliche Ansagen oder Wortbeiträge.

Das Kriegsgebiet Tigray ist potentiell wieder bis an die europäischen Autoradios herangerückt: Wenn erste Empfangsbeobachtungen nicht täuschen, ist die zuletzt 2020 gehörte Mittelwelle Mekele 1359 kHz wieder in Betrieb.

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