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15:06 Uhr - MOSKAU, (RIA Novosti). Der einzige russische Forschungssatellit mit einem Sonnenobservatorium, Coronas-Photon, konnte wider Erwartung nicht wieder in Betrieb genommen werden, nachdem er seine maximal beleuchtete Umlaufbahn erreichet hatte.

Laut Experten werden sich die Überlebenschancen des Raumapparates nur weiter verringern.

Das geht aus einer Mitteilung auf der Webseite des TESIS-Observatoriums an Bord des Satelliten hervor.

Coronas-Photon war Ende Januar 2009 im Weltraum ausgesetzt worden. Im September/Oktober war es zu Betriebsstörungen gekommen. Am 11. Dezember fiel die Funkverbindung mit dem Raumapparat aus.

Nach Auffassung der Konstrukteure sind die Probleme auf ein mangelhaftes Stromversorgungssystem zurückzuführen. Die Wissenschaftler hatten damit gerechnet, dass das Einschwenken des Satelliten in niedrigere Umlaufbahnen mit einer längeren „Tagesdauer“ die Solarbatterien zur Stromerzeugung aktivieren und so die Funkverbindung wieder in Gang setzen würde.

„Gerade die zunehmende Sonnenbeleuchtung hatte Anlass zur Hoffnung auf die Wiederinbetriebnahme des russischen Forschungssatelliten gegeben… Bedauerlicherweise haben sich diese Hoffnungen nicht bewahrheitet“, so die Mitteilung.

Die Projektteilnehmer knüpfen noch eine geringe Hoffnung an den Übergang des Satelliten zu einer von der Sonne voll beleuchteten Umlaufbahn im April 2010.

Dies kann aber nur dann helfen, wenn der Satellit bis dahin seine Sonnenorientierung beibehält und die Bordelektronik nicht ausfällt.

Die Funkverbindung mit Coronas-Photon war am 11. Dezember 2009 abgebrochen. Kurz davor, am 1. Dezember, hatten sich sämtliche wissenschaftlichen Apparaturen an Bord des Satelliten automatisch abgeschaltet.

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