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19:01 Uhr - MOSKAU, (RIA Novosti). Der russische Forschungssatellit Coronas-Photon, der Anfang Dezember ausgefallen ist, ist noch immer nicht reanimiert worden. Wie der wissenschaftliche Leiter des Projektes und Direktor des Institutes für Astrophysik der Moskauer Physikingenieurhochschule, Juri Kotow, RIA Novosti sagte, gebe es trotz der nur geringen Wiederbelebungschance noch einen Schimmer von Hoffnung.

Der Forschungssatellit war am 30. Januar 2009 im Weltraum ausgesetzt worden. An Bord des Raumapparates befindet sich unter anderem das Tesis-Sonnenobservatorium, das für die Beobachtung des Gestirns im Röntgen- und im UV-Strahlenbereich bestimmt ist.

Wie Kotow am 29. Dezember 2009 mitgeteilt hatte, hatte sich die Panne vermutlich wegen eines Stromausfalls ereignet, deren Ursachen noch nicht geklärt sind. Das Sonnenobservatorium lebe trotz alledem wieder auf und übermittle erste Informationen, hieß es.

Der Wissenschaftler äußerte die Hoffnung, dass sich die Beleuchtungsdauer der Solarbatterien mit der Evolution der Umlaufbahn verlängern und das Energiesystem die Apparaturen des Satelliten noch einschalten wird.

Coronas-Photon ist der erste russische Forschungssatellit seit zehn Jahren. Die beiden ersten Satelliten der Coronas-Serie waren unter Verwendung einer in der Ukraine entwickelten Plattform geschaffen worden.
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