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08:09 Uhr, 07. November - Die um 01.47 Uhr MEZ vom Kosmodrom Kourou in Französisch-Guayana gestartete russische Trägerrakete „Sojus-ST“ hat den europäischen Wettersatelliten MetOp-С in die berechnete Umlaufbahn gebracht. Der Start wurde auf der Webseite des Betreibers des Weltraumbahnhofs Ariane Space übertragen.

Der Satellit hat sich um 02.27 Uhr MEZ von der Rakete getrennt und seine Umlaufbahn erreicht.

„Der Messapparat MetOp-С wurde in den Funktionsmodus versetzt. Die Rakete und der Booster Fregat funktionierten plangemäß“, schrieb der Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos Dmitri Rogosin am Mittwoch auf Twitter.

MetOp-C ist der dritte Satellit der MetOp-Reihe (Meteorological Operational) der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten Eumetsat. Der erste und der zweite Raumapparat dieses Typs waren im Jahr 2006 bzw. im Jahr 2012 ins All geschossen worden.

Dieser Start ist bereits der dritte nach der Havarie einer Sojus-FG-Trägerrakete am 11. Oktober. Zwei Sojus-Raketen mit einem Satelliten militärischer Zweckbestimmung bzw. einem Navigationssatelliten „Glonass-M“ wurden am 25. Oktober bzw. am 3. November vom Kosmodrom Plessezk im Gebiet Archangelsk (Nordrussland) gestartet.

Am 11. Oktober passierte der erste Fehlstart in der Geschichte der bemannten Raumfahrt Russlands. Die Trägerrakete Sojus-FG konnte das bemannte Raumschiff Sojus MS-10 mit der neuen ISS-Besatzung an Bord nicht in den Orbit bringen. Doch den Kosmonauten gelang es, in ihrer Rettungskapsel auf der Erde notzulanden. Weder der Russe Alexej Owtschinin noch der Amerikaner Nick Hague kamen dabei zu Schaden.

Laut einer Sputnik-Quelle in der Raumfahrtindustrie war die Ursache der Panne ein Montagefehler. Beim Zusammensetzen des Seitenblocks mit dem Zentralblock seien eine Verschlussecke verbogen und Schmierungsmittel auf die Innenseite geraten.

(Quelle: Sputnik Deutschland / Copyright © Sputnik)

 

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