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CB-Funker, Funkamateure und Mobilfunkbetreiber kennen das Problem: Sobald eine Antenne gut sichtbar aufgestellt ist, melden sich nicht selten Nachbarn, die sich über Störungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen beklagen - manchmal auch dann, wenn die Antenne noch gar nicht angeschlossen ist.

Schuld daran ist der sog. Nocebo-Effekt. Er bewirkt, dass allein durch den Glauben an eine schädliche Wirkung eben diese Wirkung eintritt.

Die aktuelle Ausgabe der "Apotheken-Umschau" befasst sich mit diesem Thema. Dort heißt es u.a.:

    "Ausgelöst werden kann die vermeintlich schädliche Wirkung zum Beispiel durch Mobilfunkmasten. Die Universität von Essex ließ laut einer im Fachmagazin Environmental Health Perspectives veröffentlichten Studie 158 Probanden für 50 Minuten in einem Raum mit einem aufgebauten Sendemast. Jene Teilnehmer, die sich schon zuvor als strahlungssensibel bezeichnet hatten, klagten im Anschluss über Übelkeit, Kopfschmerzen oder grippeähnliche Symptome. Aber: Der Sendemast war ausgeschaltet."

Im Bereich des Hobbyfunks hat insbesondere ein Nocebo-Fall in der fränkischen Gemeinde Zeitlofs-Roßbach für Aufmerksamkeit gesorgt. Verängstigte Bürger machen dort - aufgrund von für sie "bedrohlich" wirkenden Antennen - die Funkanlage eines ortsansässigen Funkamateurs u.a. für gesundheitliche Beschwerden und Krebsfälle in der Gemeinde verantwortlich. Eine Dokumention dieses Falls ist im Internet unter http://osthessenfunk.de/Aktuell/Zeitlofs.html zu finden.

(Quelle: funkmagazin)

 

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