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16:16 Uhr - MOSKAU, (RIA Novosti). Eine Reserverakete vom Typ Proton-M, die die vor zehn Tagen beschädigte Trägerrakete gleichen Typs ersetzen soll, ist per Bahn zum Raumbahnhof Baikonur gebracht worden. Sie soll drei Navigationssatelliten für das GLONASS-System in den Weltraum befördern.

„Der Zug mit der Proton-M-Trägerrakete, die zum Aussetzen von GLONASS-M-Satelliten bestimmt ist, ist in der Montage- und Testhalle des Kosmodroms Baikonur eingetroffen, wo die Raketenteile aus den Waggons ausgeladen wurden“, teilte ein Sprecher des Raumfahrtzentrums „Chrunitschew“ RIA Novosti mit.

Ihm zufolge wird eine Kommission unter Teilnahme von Fachleuten aus dem Raketenbauzentrum „Chrunitschew“ den Zustand der ursprünglichen, beim Transport beschädigten Trägerrakete klären und darüber entscheiden, ob sie doch noch für den Start von GLONASS-Satelliten genutzt werden kann. Das offizielle Gutachten der Kommission soll zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

Laut dem Sprecher wird der für September angesetzte Starttermin durch die jetzige Situation nicht beeinflusst.

Wie RIA Novosti in der russischen Weltraumbehörde (Roskosmos) erfuhr, ist am Raumbahnhof Baikonur die Startvorbereitung des ersten der Navigationssatelliten GLONASS-M, die im September mit der Proton-M-Rakete gestartet werden sollen, voll im Gange.


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