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MOSKAU (RIA Novosti). Nach Medienberichten, dass eine Störung im Urin-Recyclingsystem zu einem Trinkwasser-Mangel auf der Internationalen Raumstation geführt hat, muss die russische Flugleitzentrale mit einer Aufklärungslektion die Öffentlichkeit beschwichtigen. „Ich möchte hier klarstellen: Die ISS-Besatzung trinkt kein aus Urin gewonnenes Wasser. Man trinkt reines silbergefiltertes Quellwasser, das in 22-Liter-Behältern mit Progress-Frachtern gebracht wird“, sagte der für den russischen ISS-Teil zuständige Flugleiter Wladimir Solowjow am Donnerstag.

Der Urin werde zwar recycelt, das daraus gewonnene Wasser werde aber nur für technische Zwecke verwendt wie bei der Sauerstoff-Gewinnung. „Hauptsächlich atmetet man diesen Urin also ein“, so Solowjow scherzhaft.

Das notwendige Ersatzteil, um die Störung am Recyclingsystem zu beheben, werde voraussichtlich mit dem Shuttle-Transport am 7. Februar gebracht.
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