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Wie in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift der britischen Funkamateure “Radcom” bereits angekündigt wurde, hat der britische Amateurfunkverband RSGB einen Fonds zum Schutz der Funkfrequenzen gegründet.

Ziel des Fonds ist es, gegen die Bedrohung vorzugehen, die von den verschiedenen Gesetzen und Verordnungen zur Regelung der Übertragung von Daten über das Stromnetz und ihre Auslegung durch die britische Fernmeldebehörde OFCOM ausgeht. Tausende Pfund wurden bereits gespendet, aber der Weg bis zur Erreichung des Ziels ist noch weit. Der Fonds dient ausschliesslich der Finanzierung von Aktionen zur Abwehr von Störungen der Funkfrequenzen.  Zu gegebener Zeit können auch rechtliche Massnahmen ergriffen werden.
Einbegriffen sind auch Demarchen bei den gesetzgebenden Organen, Organisationen für Standardisierung und anderen Organisationen, die unmittelbar mit der Einführung von Technologien befasst sind, die den Störpegel auf Funkfrequenzen beeinflussen.
Hintergrund zur Gründung des Fonds ist eine langwierige Auseinandersetzung zwischen der RSGB und OFCOM über die Einführung der Datenübertragung über das Stromnetz. Die RSGB ist der Ansicht, dass die Haltung der Behörden in GB und der EU eine Gefährdung der Nutzung der Kurzwellenfrequenzen darstellt und dass die EMV-Richtlinie der EU von den Verwaltungen unrichtig interpretiert wird. Sie hat ihre Anwälte beauftragt, mögliche rechtliche Schritte gegen die OFCOM zu prüfen. 
Die RSGB wird ihre Kampagne zum Schutz der Funkfrequenzen und damit gegen Geräte und Verfahren fortsetzen, die nicht hinnehmbare Störungen, insbesondere im Kurzwellenbereich, verursachen.

(Quelle: Zusammenfassung von Informationen auf der Webseite der RSGB durch Helmut, DL3KBQ / KA-Rundspruch Nr.48)

 

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