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09:33 Uhr - WASHINGTON, (RIA Novosti). Die Weltraumbehörden der USA und Russlands, NASA und Roskosmos, haben ein Abkommen im Wert von 335 Millionen Dollar unterzeichnet, mit dem der bisherige Vertrag über die Beförderung von Raumfliegern zur Internationalen Weltraumstation ISS für die Jahre 2013 und 2014 verlängert wird. Nach der Einstellung der Shuttle-Flüge und bis zum Start eines neuen eigenen Raumschiffs werden die USA die russischen Raumschiffe vom Typ Sojus für diese Ziele verwenden, teilt die NASA mit.

"Laut dem Abkommen werden die Mitglieder der amerikanischen Expedition 2013 mit vier Sojus-Raumschiffen zur ISS befördert", hieß es. "Sie werden mit zwei Sojus-Raumschiffen 2013 und mit weiteren zwei 2014 zur Erde zurückkehren."

Der Vertrag sieht auch Dienstleistungen bei der Rehabilitation nach dem Flug und der medizinischen Betreuung der Raumflieger vor.

Im Mai 2009 war ein ähnliches Abkommen im Wert von 306 Millionen Dollar für die Jahre 2012 bis 2013 geschlossen worden.

Gemäß dem neuen Dokument dürfen die Raumflieger je 50 Kilogramm Gepäck beim Flug zur ISS und je 17 Kilogramm beim Rückflug mitnehmen.

Die NASA plant nur noch drei Space-Shuttle-Flüge, anschließend wird die US-Raumfahrtbehörde die russischen Raumschiffe für die Beförderung ihrer Astronauten zur ISS gebrauchen.

Der letzte Shuttle-Start ist für den September 2010 vorgesehen.
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