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12:30 Uhr - MOSKAU, (RIA Novosti). Das Shuttle Discovery hat erfolgreich an der Internationalen Raumstation (ISS) angelegt, wobei das Ankoppeln wie geplant manuell erfolgt ist. Das teilte Sergej Pusanow, NASA-Koordinator im russischen Flugleitzentrum bei Moskau mit.

Das Shuttle war am Montag vom Kennedy-Weltraumbahnhof in Florida (US-Bundesstaat) gestartet.

Die Mission soll 13 Tage dauern. Für die Besatzung sind drei Ausstiege ins All geplant: am fünften, siebenten und neunten Tag. Jeder Ausstieg soll etwa sechseinhalb Stunden dauern.

Den Astronauten steht insbesondere bevor, den Behälter mit dem flüssigen Ammoniak und den ausgefallenen Kreisel zu ersetzen.

Schiffskommandant ist der 48-jährige Alan Poidexter. Der Besatzung gehören der Pilot James Dutton, die Fachkräfte Rick Mastacchio, Clay Anderson, Dorothy Metcalf-Lindenburger, Stephanie Wilson und Naoko Yamazaki (japanische Raumfahrtbehörde) an. Für Dutton, Metcalf-Lindenburger und Yamazaki ist das der erste Weltraumflug.

Das Besondere an dieser Mission ist, dass daran die größte Frauenzahl in der Geschichte der Weltraumflüge teilnimmt. Zurzeit befindet sich Tracy Caldwell Dyson, die am 4. April mit dem russischen Raumschiff Sojus TM-18 zur zur ISS gekommen ist, im All.

Nunmehr werden sich ihr noch drei Vertreterinnen des schönen Geschlechts anschließen.

„Ich möchte, dass die Zahl der Astronautinnen noch größer ist. Aber ich glaube, dass wir gut begonnen und den Weg Frauen gebahnt haben, die jetzt im All dieselben Funktionen wie Männer ausüben können“, sagte Wilson, für die das bereits die dritte Mission ist, einige Tage vor dem Start.

Der heutige Flug des Shuttles zur ISS ist bereits der 33. und die 131. Mission im Rahmen des Space-Shuttle-Programms.

Die NASA soll insgesamt noch drei Starts der Raumfähren vornehmen, wonach die USA russische Raketen für den Transport der Astronauten zur ISS nutzen werden. Die Ursache der Einstellung der Flüge der Shuttles liegt darin, dass ihre Betriebsdauer abgelaufen ist, sowie in den enormen Kosten für die Vorbereitung und die Bedienung der Raumfähren. Der letzte Start eines Shuttles soll im September 2010 stattfinden.
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