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16:24 Uhr - MOSKAU, (RIA Novosti). Nach dem gescheiterten Versuch, drei neue Satelliten ins All zu bringen, greift Russland auf Reserve-Satelliten im Orbit zurück, um sein Navigationsnetz GLONASS endlich lückenlos funktionieren zu lassen. Anatoli Perminow, Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, sagte am Dienstag RIA Novosti, er habe angeordnet, zwei zuvor ins All gebrachte Reserve-Satelliten einzuschalten. Man bereite sie schon auf den Einsatz vor.

Außerdem soll ein modifizierter GLONASS-K-Satellit Ende Dezember ins All gebracht werden, bestätigte Perminow. Sobald man ihn einschalte, werde Russland 23 GLONASS-Satelliten im Einsatz haben. Das reiche schon „im Prinzip“ aus, um die ganze Erdoberfläche abzudecken. Zuvor hieß es, für eine lückenlose globale Abdeckung brauche man 24 Satelliten.

Zurzeit hat Russland 26 GLONASS-Satelliten im Orbit, sechs davon gelten aber als Reserve oder sind wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb. Am Sonntag hatte Russland eine Proton-Trägerrakete mit drei weiteren Satelliten gestartet. Die Rakete konnte den Orbit jedoch nicht erreichen und stürzte in den Pazifik.

 

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