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Die Diskussion um eine mögliche neue Amateurfunk-Einsteigerklasse geht weiter: Die Zeitschrift "Funk-Telegramm" meldet, dass der "Verband der Funkamateure in Telekommunikation und Post" (VFDB) dem Wirtschaftsministerium ein eigenes Konzept für eine neue Einsteigerklasse und ein neues Amateurfunk-Lizenzklassensystem vorgelegt hat. Wesentliche Eckpunkte dieses Konzepts hatte der VFDB bereits in einer Vorstandsinformation im September 2009 veröffentlicht.

Nach den Vorstellungen des VFDB soll die neue Amateurfunk-Einsteigerklasse folgende Frequenzbereiche umfassen:

- 3560 bis 3700 kHz im 80-m-Band
- 21050 bis 21150 kHz im 15-m-Band
- 144,150 bis 145,800 MHz im 2-m-Band
- 10,000 bis 10,4000 GHz im 3-cm-Band

Der VFDB schlägt vor, die Einsteigerklasse in ein neues "abgestuftes Lizenzklassensystem" einzubetten. Dieses Lizenzklassensystem soll aus der Einsteigerklasse, einer "intermediären" (mittleren) Klasse und einer "höchsten Klasse" (entsprechend der heutigen Klasse A) bestehen. Die Lizenzklassen sollen aufeinander aufbauen und jeweils durch Zusatzprüfungen zu erreichen seien. Der Selbstbau von Geräten soll in allen Lizenzklassen möglich sein.

Weitere Informationen zum "abgestuften Lizenzklassensystem" des VFDB sind in der "Vorstandsinformation 6/2009" enthalten, die im Internet unter www.vfdb.org/html/vorstandinfo/vinfo-2009-06.pdf heruntergeladen werden kann.

(Quelle: funkmagazin)

 

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