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Auch im vergangenen Jahr waren viele Funkgeräte und andere elektrische Geräte am Markt, die nicht den Vorschriften entsprachen. Das geht aus dem Jahresbericht 2009 der Bundesnetzagentur (BNetzA) hervor. Im Rahmen der Marktaufsicht hatte die BNetzA im Jahre 2009 insgesamt 2.886 Geräte unter die Lupe genommen - davon 1.076 Geräte. die der sog. R&TTE-Richtlinie unterliegen (Funkgeräte und "Telekommunikationsendeinrichtungen") und 1.810 Geräte, die unter die EMV-Richtlinie fallen (sonstige elektrische Geräte). Dabei stellte sich heraus, dass bei 39% der Geräte, die unter die R&TTE-Richtlinie fallen (also Funkgeräte etc.) die CE-Kennzeichnung fehlerhaft war oder andere administrative Vorschriften nicht eingehalten wurden. Bei den "sonstigen" Geräten wurden nur 12 % beanstandet.

Messtechnisch überprüft wurden 1307 Seriengeräte und 196 Einzelgeräte. Diese Überprüfungen ergaben, dass 26,4 % der Seriengeräte (Vorjahr: 27 %) und 10,7 % der Einzelgeräte (Vorjahr: 30 5) auch technisch nicht den Vorschriften entsprachen.

Die BNetz räumt ein, dass die geprüften Geräte keinen repäsentativen Querschnitt des Marktes darstellen, sondern dass sie gezielt solche Gerätegruppen ausgewählt hatte, von denen sie annahm, dass sie die Vorschriften nicht einhalten. Als besonders problematisch erwiesen sich - wie schon in den Vorjahren - Funksteckdosen und bestimmte DECT-Telefone.

Auch bei Überprüfungen im Internet wurde die BNetzA im vergangenen Jahr fündig und reagierte umgehend: Sie ermittelte 75 europäische und 15 internationale Anbieter, die im Internet "nicht konforme" Geräte anboten. 488 Internetangebote mit insgesamt 8.626 Produkten wurden von der Behörde "beendet".

(Quelle: funkmagazin)
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