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Die flächendeckende Einführung des digitalen BOS-Funks wird sich offenbar um mindestens weitere drei Jahre verzögern.

Einer Meldung von "Heise online" zufolge hat die "Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben" (BDBOS) den Innenministerien der Bundesländer mitgeteilt, dass der digitale BOS-Funk flächendeckend frühestens im Jahre 2013 zur Verfügung stehen wird.

Erst im Juni dieses Jahres hatten die Minister das Jahr 2010 als Endtermin genannt.

Über die Gründe für die erneute Terminverschiebung gibt es nach Angaben von Heise online bisher nur Spekulationen. Die "Gewerkschaft der Polizei" (GdP) bezeichnete die Verzögerung als "Blamage für Deutschland". Es sei unverständllich - so der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg - dass die Politik "in einer Zeit erhöhter terroristischer Bedrohung" nicht in der Lage sei, "den Sicherheitskräften die Kommunikationstechnik an die Hand zu geben, die für die Verhinderung und Bewältigung größerer Anschläge unabdingbar notwendig ist."

(Quelle: funkmagazin.de)

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