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16:24 Uhr - 2011 ist seit dem Beginn der Klimaaufzeichnungen in der Welt seit 1880 laut globalen Beobachtungen der Lufttemperatur eines der wärmsten Jahre gewesen. Die Wissenschaftler stellen einen stabilen Trend zur Erwärmung des erdnahen Luftraums fest, wenn man die Angaben für die unterschiedlichen Jahrzehnte vergleicht. Neun der insgesamt zehn wärmsten Jahre entfallen dabei auf den Anfang des 21. Jahrhunderts, teilt das Goddard Institute for Space Studies (GISS) der Nasa mit. Das meteorologische Jahr 2011 belegt den 9. Platz. Nur ein Jahr aus dem 20. Jahrhundert - 1998 - geriet in die Top-Ten der wärmsten Jahre seit dem 19. Jahrhundert.

Wie die GISS-Forscher feststellen, lag die globale Durchschnittstemperatur 2011 um 0,51 Grad über der globalen Durchschnittstemperatur im ganzen 20. Jahrhundert.

„Wir wissen, dass der Planet mehr Energie absorbiert als ausstrahlt. Wir stellen einen weiteren Trend zur Erwärmung der (Luft-)Temperaturen fest“, teilte GISS-Direktor James Hansen mit.

2010 war laut GISS-Angaben das wärmste Jahr seit Beginn der meteorologischen Beobachtungen. 2011 sank die globale Durchschnittstemperatur im Vergleich zum Vorjahr um 0,12 Grad.

Laut Wissenschaftlern ist der Temperaturanstieg vorwiegend auf eine zunehmende Konzentration der Treibhausgase zurückzuführen, die die terrestrische Infrarotstrahlung absorbieren. Dies bestätigen auch Angaben von 1000 meteorologischen Stationen in der ganzen Welt sowie die Satellitenbeobachtungen und Messungen in den Forschungsstationen der Antarktis, über die die GISS-Forscher verfügen.
(RIA Novosti)

 

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