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Bereits seit dem 10. Februar ist für Funkamateure in Litauen das 4-m-Band freigegeben. Der Bereich umfasst 70,240 MHz bis 70,250 MHz mit max. 22 W EIRP. Die maximale Bandbreite darf bei SSB 3 kHz und bei CW 500 Hz betragen. Alle Antennenaufbauten sind in der Aufbauhöhe über Grund auf 10 m limitiert.

Darüber berichtet Gerhard Latzin, DL2SB, vom DARC-Auslandsreferat mit Verweis auf Janne Harakka, OH5LID, und die 70MHz.org-Webseite (http://www.70mhz.org).

Immer mehr Länder erlauben Funkamateuren die Nutzung dieses Bandes, das besonders zur sommerlichen Sporadic-E-Zeit von Interesse sein kann. Die Bundesnetzagentur hatte in 2014 auch deutschen Funkamateuren eine Zuweisung erteilt, welche im vergangenen August ausgelaufen war. Für 2015 hat die demokratische Vertretung aller Funkamateure in Deutschland, der Runde Tisch Amateurfunk, am 12. März die Behörde für das laufende Jahr 2015 an eine Zuweisung im 70-MHz-Bereich schriftlich erinnert. Sollte es auch dieses Jahr zu einer Freigabe kommen, wird der DARC e.V. zeitnah in seinen Medien informieren. Eine Starthilfe will die kommende CQ DL-Ausgabe 5/15 indes mit ihrem Titelthema geben: Dort lesen Sie Tipps zur Betriebsaufnahme im 70-MHz-Bereich, eine Marktübersicht an Transceivern die bereits nativ auf dem Band arbeiten können sowie Transverterkonzepte, die diesen Frequenzbereich bedienen. Weiterhin lesen Sie eine Bauanleitung von Holger Eckardt, DF2FQ, der einen kompletten Transverter zum Nachbau vorstellt.

(Quelle: DARC)

 

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