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Auch nach Aufrüstung mit dem neuen Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) liegt die Stärke der von Mobilfunk-Basisstationen ausgehenden elektromagnetischen Felder weit unter den zulässigen Grenzwerten. Das geht aus einer Untersuchung des "Instituts für Mobil- und Satellitenfunktechnik" (IMST) hervor.

Das IMST hatte im Auftrage des "Informationszentrums Mobilfunk" (IZMF) im September 2012 an 91 Messpunkten im gesamten Bundesgebiet Messungen durchgeführt. Dabei ergab sich, dass bei allen Mobilfunk-Sendeanlagen der zulässige Grenzwert nur zu wenigen Prozent ausgeschöpft wurde. Dies war selbst dann der Fall, wenn die gemessenen Feldstärken auf die theoretisch höchstmögliche Auslastung der jeweiligen Anlage hochgerechnet wurden.

Die in Deutschland geltenden Grenzwerte für Mobilfunk-Basisstationen entsprechen den Richtlinien der "Internationalen Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung" (ICNIRP). Sie liegen etwa fünfzigfach unter den Werten, bei denen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen schädliche thermische Effekte im menschlichen Körper auftreten können.

Weitere Informationen zu der LTE-Messaktion sind in einer Broschüre enthalten, die im Internet unter http://tinyurl.com/lte-messbroschuere heruntergeladen werden kann. Der vollständige Messbericht mit einer detaillierten Auflistung aller Messergebnisse ist unter http://tinyurl.com/imst-messbericht-lte zu finden.

(Quelle: Funkmagazin)

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