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Eher "auf französisch" hat sich der Deutschlandfunk dieser Tage von der Kurzwelle verabschiedet: Im April ging eine Vorstufe im Sender kaputt, und nun sei man zur Erkenntnis gekommen, dass sich die Reparatur des historischen Senders nicht mehr lohne, so die Auskunft des Senders in einer Meldung bei Radioszene. Zugegeben, der Tag, an dem die Anlage nicht mehr reparabel ist, wurde schon seit 10 Jahren erwartet. Auf Lang- und Mittelwelle wird ebenso wie auf UKW und DAB+ sowie im Internet weiter gesendet und der Empfang im Ausland gehöre ja - im Gegensatz beispielsweise zur Deutschen Welle, die aber auch ihre Kurzwellenaktivitäten reduziert hat - nicht zum Auftrag des Deutschlandfunks, so der Sender. Damit reiht der DLF sich zu den anderen deutschen Stationen ein, die die Kurzwelle als Übertragungsmedium abgehakt haben.

siehe auch: Sendestelle Britz von Deutschland-Radio

(Quelle: funkamateur.de/DL2MCD)
(Foto: © clemensfranz)

 

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