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18:46 Uhr - Reste der Raumsonde Phobos-Grunt, die in keiner dichteren Schicht der Erdatmosphäre verglüht sein werden, sollen nach Berechnungen der russischen Weltraumbehörde Roskosmos von 15. bis 16. Januar auf die Erde fallen. „Das prognostizierte Zeitfenster für den Absturz der Reste von Phobos-Grunt auf die Erde liegt zwischen dem 15. und dem 16. Januar mit dem Mittelpunkt am 15. Januar, 16.12 Uhr Moskauer Zeit (13:12 Uhr MEZ). Die mögliche Absturzzone bildet einen Streifen zwischen 51,4 Grad nördlicher Breite und 51,4 Grad südlicher Breite“, so Roskosmos.

Sollte der Absturz genau zum Mittelpunkt des Zeitfensters erfolgen, würden die Wrackteile im Raum von Madagaskar niedergehen.

Nach dem Stand vom 12. Januar befindet sich die Raumsonde auf einer erdnahen elliptischen Umlaufbahn mit den folgenden Parametern: maximale Erdentfernung 193,9 Kilometer, minimale Erdentfernung 163,5 Kilometer, Bahnneigungswinkel 51,45 Grad, Umlaufzeit 87,9 Minuten.

Zeit und Ort des Absturzes der Reste von Phobos-Grunt werden mit abnehmender Bahnhöhe des Satelliten sowie je nach Sonnenaktivität und Zustand der Erdatmosphäre präzisiert.

Laut der russischen Weltraumagentur werden 20 bis 30 Teile der Sonde mit einer Gesamtmasse von höchstens 200 Kilogramm die Erdoberfläche erreichen. Der toxische Treibstoff Dimethylhydrazin werde in der dichteren Schicht der Erdatmosphäre in einer Höhe von etwa 100 Kilometern verglühen.

Die Europäische Weltraumagentur ESA wird nach eigenen Angaben das internationale Unterfangen der Überwachung des Eintritts von Phobos-Grunt in die Erdatmosphäre und des Absturzes der Sonde koordinieren.
(RIA Novosti).

 

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