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17:37 Uhr - Trümmerteile der verirrten  Raumsonde Phobos-Grunt stürzen voraussichtlich zwischen dem 14. und dem 16. Januar auf die Erde ab, berichtet die russische Weltraumbehörde Roskosmos am Mittwoch auf ihrer Webseite. „Das berechnete Zeitfenster für den Aufschlag der Reste der Raumsonde Phobos-Grunt auf die Erde liegt zwischen dem 14. und dem 16. Januar mit dem Mittelpunkt am 15. Januar, 13:18 Uhr Moskauer Zeit. Die mögliche Absturzzone liegt innerhalb des Streifens zwischen 51,4 Grad nördlicher Breite und 51,4 Grad südlicher Breite“, so die Mitteilung.

„Zeit und Ort des Absturzes der Reste von Phobos-Grunt werden mit abnehmender Bahnhöhe des Satelliten präzisiert“, so die Weltraumbehörde. Ein amtliches Gutachten zu den Ursachen für die Satellitenpanne soll dem Leiter einer interdisziplinären Roskosmos-Kommission, Juri Koptew, zufolge am 26. Januar vorgestellt werden.

Phobos-Grunt, die erste russische interplanetare Raumsonde seit 15 Jahren, hätte am Mars-Satelliten Phobos Gesteinsproben entnehmen und zur Erde bringen sollen. Nach dem planmäßigen Start der Sonde mit einer Zenit-Trägerrakete am 9. November 2011 hatte die Triebswerksanlage der Sonde nicht angesprochen und diese nicht auf eine Übergangsbahn zum Mars gebracht. Als Folge blieb Phobos-Grunt auf einer erdnahen Umlaufbahn stecken.
(RIA Novosti)

 

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