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Das "Deutschlandradio" berichtete am 4. Januar 2012 in seiner Sendung "Verbrauchertip" über die Powerline-Technik. Unter dem Titel "Internet aus der Steckdose" pries der Sender erfreulicherweise nicht nur die Vorteile von Powerline, sondern machte auch auf die systembedingten Schattenseiten dieses Übertragungsverfahrens aufmerksam.

"Powerline-Adapter" - so hieß es in der Sendung - können "unter Umständen den Betrieb von anderen Geräten stören". Vor allem Funkamateure würden über Störungen klagen.

Bei Störungen des eigenen Radios würde es oft schon reichen, "das Radio in eine andere Zimmerecke zu stellen". Wenn allerdings "durch die eigenen Powerline-Adapter Amateurfunker oder andere Funkdienste in der Nachbarschaft gestört" werden, dann könne es auch passieren, "dass plötzlich ein Techniker mit einem Messwagen der Bundesnetzagentur vor der Tür steht." Normalerweise "müssen die Powerline-Adapter dann abgeschaltet oder gegen neuere Modelle ausgetauscht werden". Dies käme - so das Deutschlandradio - aber "nur äußerst selten vor, bundesweit rund ein Dutzend Mal pro Jahr.

Bei der Powerline-Technik werden Hochfrequenz-Signale auf ungeschirmten Stromleitungen übertragen. Dadurch können Störungen insbesondere im Kurzwellenbereich entstehen. Der Deutsche Amateur Radio Club (DARC) und die Kurzwellenhörer-Vereinigung ADDX weisen schon seit Jahren auf die Stör-Problematik von Powerlineanwendungen hin und haben dazu unter
www.darc.de/mitglieder/geschaeftsstelle/technische-verbandsbetreuung/plc (nur für DARC-Mitglieder) und
www.addx.de/plc/plc.php
umfangreiche Informationsseiten ins Internet gestellt.

(Quelle: funkmagazin)

 

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