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15:20 Uhr - Die USA kürzen im Finanzjahr 2013 die Ausgaben der US-Weltraumbehörde NASA für Planetenforschungen, gleichzeitig werden sie mehr Geld in bemannte Raumflüge und technologische Neuentwicklungen anlegen, heißt es im Haushaltsentwurf, den die Administration von US-Präsident Barack Obama am Montag dem US-Kongress vorgelegt hat. 2013 soll die NASA insgesamt 17,711 Milliarden Dollar aus dem US-Haushalt bekommen (für 2012 sind 17,77 Milliarden US-Dollar vorgesehen), das sind nicht mehr als 0,5 Prozent des gesamten US-Haushalts (3,8 Billionen US-Dollar).

Von den Mitteln für 2013 sollen 1,192 Milliarden US-Dollar in die Planetenforschung fließen, weniger als im laufenden Jahr mit 1,501 Milliarden. Laut Experten war die NASA möglicherweise gerade wegen der Haushaltskürzung aus der sogenannten Exo-Mars-Kooperation mit Europa ausgestiegen.

Dafür wurden die Ausgaben für bemannte Raumflüge um sechs Prozent erhöht (von 3,712 Milliarden US-Dollar 2012 auf 3,932 Milliarden im kommenden Finanzjahr) und die Investitionen in technologische Neuentwicklungen sogar um 22 Prozent - von 573,7 Millionen auf 699 Millionen US-Dollar.

Die Finanzierung der NASA im kommenden Jahr durch Kommerzunternehmen für bemannte Weltraum- und Raumtransporterflüge soll sogar verdoppelt werden. Die Investitionen in das Programm für das Raumschiff Dragon werden z. B. von 406 Millionen US-Dollar auf 829, 7 Millionen US-Dollar zunehmen.

Für ISS-Missionen sind drei Milliarden US-Dollar vorgesehen (2012 sind es 2,83 Milliarden).
(RIA Novosti)

 

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