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MOSKAU (RIA Novosti). Das Ozonloch über der Antarktis wird in diesem Jahr nach Angaben der Internationalen Meteorologischen Organisation geringer sein als 2006 und 2008. "Die vorliegenden Daten legen den Schluss nahe, dass das Ozonloch seiner Größe nach in diesem Jahr mit dem von 2007 vergleichbar sein wird", hieß es.

Beim Ozonloch handelt es sich um ein Gebiet in der Stratosphäre mit einem geringeren Gehalt von Ozon, das die Erdoberfläche vor harter Ultraviolettstrahlung schützt. Das Ozonloch wurde in den 1980er Jahren in der Antarktis entdeckt. Das Loch bildet sich im August, erreicht seine maximale Größe im September und Oktober und verschwindet zum Dezember.

Wissenschaftler erklärten diese Erscheinung mit einer umfassenden Anwendung Ozon zerstörender Stoffe, vor allem FCKW-Stoffe (Fluor-, Chlor und Kohlenwasserstoffe). 1987 unterzeichneten 193 Länder in Montreal ein Protokoll zum Verbot derartiger Stoffe. Gegenwärtig steigt der Gehalt von Ozon in der Atmosphäre und dürfte 2020 den Stand der 1960er Jahre erreichen.

2008 war das Ozonloch 27 Millionen Quadratkilometer und 2007 25 Millionen Quadratkilometer groß. Am 16. September 2009 betrug die Fläche des Ozonlochs 24 Millionen Quadratkilometer.
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