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MOSKAU, (RIA Novosti). Japan hat eine Trägerrakete vom Typ H2B mit einem Raumfrachter erfolgreich gestartet.

Die leistungsstärkste japanische Rakete hob am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) vom Raumbahnhof Tanegashima problemlos ab. An Bord des Frachters HTV-1 befinden sich Ausrüstungen und Lebensmittel für die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS.

Die H2B-Rakete wurde gemeinsam von der japanischen Raumfahrbehörde und dem Konzern Mitsubishi Heavy Industries entwickelt und kann bis zu 16 Tonnen Nutzlast ins All befördern.

In einer Höhe von 285 Kilometer soll der Frachter in seine Umlaufbahn ausgesetzt werden und am 18. September an der ISS andocken. Experten weisen darauf hin, dass der jüngste Start die Zuverlässigkeit der japanischen Raumfahrttechnik unter Beweis stellen soll.

Mit der neuen Trägerrakete soll die ISS beliefert werden, nachdem die Amerikaner die Shuttle-Flüge eingestellt haben. Unter Berücksichtigung dessen, dass die ISS-Besatzungen ab diesem Jahr auf sechs Mitglieder verdoppelt werden, kommt der Versorgung der Station eine überaus große Bedeutung zu. Japan plant, bis 2015 noch fünf Raumfrachter zur ISS zu schicken, jeweils einen pro Jahr.

 

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