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12:44 Uhr - MOSKAU, 07. Oktober (RIA Novosti). Der US-Flugzeugbauer Boeing und die russische Raketen- und Raumfahrtholding "Energija" haben die Absicht, ein gemeinsames Kopplungssystem für künftige Weltraumschiffe gemeinsam auszuarbeiten. Das geht aus einer Boeing-Mitteilung hervor.

Die führenden Produzenten der Raketen- und Raumfahrtsysteme beabsichtigen, ihre reichen Erfahrungen und Kenntnisse bei der Projektierung, der Montage und der Nutzung der Internationalen Raumstation (ISS) für die Schaffung eines internationalen Standards für Kopplungsmechanismen zu vereinigen.

Die am Dienstag unterzeichneten Absichtserklärungen bilden die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen bei der Schaffung eines neuen Kopplungssystems auf der Basis des bestehenden Kopplungsaggregats.

Die Boeing arbeitet mit "Energija" auch bei Elementen des Systems für ISS-Abfallbeseitigung sowie bei Leit- und Navigationssystemen zusammen, die die Orientierung der Station im Raum sicher stellen.

Die Boeing ist der Hauptauftragnehmer der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA zum ISS-Programm.

Neben der Projektierung und Produktion aller Hauptelemente der Station, die die USA liefern, ist Boeing auch für eine erfolgreiche Integration aller neuen Komponenten der Ausrüstung und der Software zuständig, inklusive der Komponenten, die von ausländischen Partnern geliefert werden.

Die "Energija" ist das führende russische Unternehmen auf dem Gebiet der Raketen- und Raumfahrttechnik. Es sicherte 1957 den Start des ersten künstlichen Erdsatelliten, 1961 den Flug Juri Gagarins, des ersten Kosmonauten der Erde, sowie die Flüge der ersten Orbitalstationen Salut und Mir.

Derzeit ist die "Energija" der Hauptauftragnehmer der Russischen Raumfahrtagentur Roskosmos für das russische ISS-Segment.
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