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MOSKAU, (RIA Novosti). Ein neues russisches Forschungsmodul, MIM-1, wird mit einem US-Shuttle zur Internationalen Raumstation befördert und erstmals mit Greifarmen daran angekoppelt. Das teilte die russische Weltraumagentur (Roskosmos) am Freitag unter Berufung auf den Ersten Vize-Präsidenten und Ersten Stellvertreter des Generalkonstrukteurs der Raketenbaukorporation „Energija“, Nikolai Selenschtschikow, mit. Laut dem Energija-Vizechef ist die amerikanische Seite für das Ankopplungsmanöver zuständig. Dieses soll unter Einsatz von zwei Greifarmen erfolgen, von denen einer im Shuttle installiert ist und der andere ferngesteuert wird. Das Kleinmodul soll im Mai 2010 in die ISS-Konfiguration aufgenommen werden.

Jetzt stehen die Vorbereitungen auf den Start eines weiteres Kleinmoduls, MIM-2 („Poisk“), zur ISS kurz vor ihrem Abschluss. Der Start einer Sojus-Trägerrakete mit MIM-2 ist für den 10. November, 15:22 Uhr MEZ, und die Andockung des Moduls für den 12. November, 16:44 Uhr, angesetzt.

Mit der Inbetriebnahme von MIM-2 wird die ISS die vierte Anlegestelle für Sojus- und Progress-Raumschiffe bekommen.

„Seiner Konstruktion nach ähnelt das MIM-2-Modul dem Pirs-Modul, das wir im Jahre 2001 der Raumstation angegliedert hatten, ist aber entsprechend den modernen Anforderungen an die Raumschiffs-Systeme vervollkommnet“, so Selenschtschikow.

Wie er anmerkte, sieht das Programm für 2009 noch den Start eines Sojus-Raumschiffes mit einer neuen ISS-Besatzung am 21. Dezember vor. Im kommenden Jahr sollen insgesamt vier Sojus-Raumschiffe und sechs Progress-Raumtransporter zur ISS fliegen.
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