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MOSKAU (RIA Novosti). Die Mitglieder der ISS-Besatzung haben auf ihrer ersten Pressekonferenz nach der Landung über spektakuläre Erlebnisse im All erzählt und von Flügen zu anderen Planeten geträumt. „Es gab einige Momente, als man „Wow!“ sagen wollte. Das war zum Beispiel, als die US-Raumfähre abgedockt hat und sich vor der ISS um 360 Grad drehte. Das war wohl das schönste Raumschiff, das ich je gesehen habe“, so der kanadische Astronaut Robert Thirsk am Donnerstag im Sternenstädtchen bei Moskau.

„Hoffentlich wird die nächste Generation kanadischer Astronauten zum Mond und Mars fliegen“, so Thirsk weiter. Am Dienstag war er mit dem Russen Roman Romanenko und dem Belgier Frank De Winne nach einer sechsmonatigen ISS-Mission auf die Erde zurückgekehrt.

Der russische Kosmonaut Oleg Kotow, der am 21. Dezember mit dem US-Amerikaner Timothy Creamer und dem Japaner Soichi Noguchi zur ISS fliegen soll, sagte, ihre Besatzung werde im All Methoden für Fernflüge testen.

Creamer äußerte, aus seiner Sicht werde es unbedingt bemannte Missionen zu anderen Planeten geben: „In der ersten Phase der Mars-Erforschung können Roboter viel tun. Sie können aber nicht fühlen, wie der Boden unter ihren Füßen knistert. Nur die Menschen sind außerdem in der Lage, Entscheidungen in einer unvorhersehbaren Notsituation zu treffen“.
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