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Die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit erreichen nun auch den Rundfunk: In den Niederlanden kann der Mittelwellensender von Radio Bloemendaal seit dem 22. Juli nicht mehr betrieben werden.

Die Ursache findet sich hinter der üblichen Ausführung einer Mittelwellen-Sendeantenne. Dabei ist der Strahler als Monopol nur eine Hälfte der Antenne. Die andere Hälfte bildet das Erdpotential. Dafür ist um den Strahler ein Netz aus Metallbändern vergraben.

Nachdem das ausgetrocknete Erdreich seine Leitfähigkeit verloren hat, ist dieses Netz beim Sender von Radio Bloemendaal nicht mehr wirksam; die Antenne kann nicht mehr richtig strahlen. Das führt zum Auslösen einer Schutzschaltung, da sonst Schäden an der Endstufe drohen würden.

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