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Das „Aktive Forschungsprogramm für Aurora mittels Hochfrequenz“ – im Englischen HAARP abgekürzt – wechselt seinen Besitzer: Die ehemals militärische Einrichtung in Alaska wird am 11. August Teil des geophysikalischen Instituts der Universität Fairbanks.

Bei dem amerikanischen Amateurfunkverband ARRL hat man diese Nachricht mit Freude zur Kenntnis genommen.

Vorsitzender David Sumner, K1ZZ, lobte die durch HAARP gewonnenen Erkenntnisse in den Vergangenen Jahren, die für alle Funkamateure von Bedeutung seien. „Die meisten unserer 164 000 Mitglieder nutzen ionosphärische Ausbreitung für Kurzwellenübertragungen und technische Studien“, so K1ZZ in einem Brief an den Verteidigungsminister an Chuck Hagel. Sumner kommt darin zum Fazit: „Ionosphärische Studien haben eine große Bedeutung für uns Funkamateure“. Universitätsforscher Chris Fallen, KL3WX, gehörte zu denen aus der Amateurfunk-Gemeinschaft, die sich für die Anlage eingesetzt haben. Er betonte gegenüber der ARRL, dass das HAARP-Projekt mit seinen über 180 Antennen eine einzigartige Bedeutung hat. Allerdings sei die Anlage seit Juni vergangenen Jahres recht wenig genutzt worden. Weitere Forschungsprojekte würden erst bis zum nächsten Frühling anlaufen. Darüber berichtet die Amateur Radio Newsline mit Bezug auf die ARRL.

(Quelle: DARC)

 

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