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17:23 Uhr - TOKIO - Ein weiterer Versuch, die südkoreanische Weltraumrakete KSLV-1 ins All zu bringen, deren Start Ende November 2012 wegen eines technischen Fehlers abgesagt werden musste, wird voraussichtlich noch bis Ende Januar unternommen, meldet die südkoreanische Agentur Yonhap unter Berufung auf Regierungskreise in Seoul.

Nächste Woche soll das für den Raketenstart zuständige Komitee zu einer Sitzung zusammenkommen, um über den neuen Starttermin zu entscheiden, wie aus dem südkoreanischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Technologie verlautete.

„Zwischen der Sitzung des für den Raketenstart zuständigen Komitees und dem unmittelbaren Start werden rund zehn Tage vergehen“, hieß es.

Mit der Entwicklung der Weltraumrakete mit der Bezeichnung KSLV-1 beziehungsweise Naro-1 war 2002 begonnen worden.  2004 schlossen sich der russische Raketenbauer Chrunitschew-Zentrum, der für die Entwicklung des Komplexes insgesamt zuständig ist, das russische Unternehmen NPO Energomash, welches das Triebwerk der ersten Stufe entwickelte, sowie das russische Konstruktionsbüro für Transportmaschinenbau , das sich mit dem Entwurf des Bodenkomplexes befasste, den Entwicklungsarbeiten an.

Am 29. November war der Start der südkoreanischen Weltraumrakete KSLV-1 wegen eines technischen Defektes abgesagt worden. Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos wurde der Start nur 17 Minuten vor dem geplanten Zeitpunkt abgebrochen, nachdem an der zweiten Stufe der Rakete ein Defekt entdeckt worden war.

Südkorea versuchte damit bereits im dritten Anlauf, eine Rakete vom eigenen Weltraumbahnhof ins All zu schicken. Die beiden ersten Versuche waren 2009 bzw. 2010 gescheitert.
(RIA Novosti)

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