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09:38 Uhr - Die in den dichten Schichten der Atmosphäre nicht verglühten Fragmente des Frachtraumschiffes Progress M-13M, das am 24. Januar von der Internationalen Raumstation (ISS) für den Start des russischen Kleinsatelliten Tschibis-M abgekoppelt hatte, sind plangemäß auf dem „Raumschiff-Friedhof“ in einem unschiffbaren Gebiet des Stillen Ozeans gewassert. Das teilte ein Vertreter des Flugleitzentrums in Koroljow bei Moskau RIA Novosti am Mittwoch mit.

Seinen Worten nach  ist der Start des nächsten Raumtransporters Progress M-14M zur ISS für den 26. Januar geplant.

„Der für das Studium von Gewitterentladungen in der Atmosphäre entwickelte Tschibis-M (dt.: Kiebitz) hat in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch automatisch von Progress M-13M abgekoppelt und einen selbständigen Flug begonnen“, sagte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

Das Weltraumexperiment zur Erforschung der physikalischen  Prozesse bei Gewitterentladungen in der Atmosphäre auf Basis des Kleinsatelliten Tschibis-M soll helfen, die Entstehung von elektrischen Entladungen in der Atmosphäre im breitesten Energiebereich - von Radio- bis hin zur Gammastrahlung - zu bestimmen.

Die Entwicklung und die Herstellung des etwa 40 Kilogramm schweren Satelliten (die Forschungsgeräte wiegen ca. zwölf Kilogramm) sicherte das Institut für Weltraumforschungen der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Das erste Projekt des Programms für Forschungskleinsatelliten war der Start des russisch-australischen Apparats Kolibri-2000 im Jahr 2001. Der Weltraumapparat wurde mit dem Raumtransporter Progress M1-7 zur ISS gebracht. Nach Abtrennung des Frachtraumschiffes von der ISS im März 2002 wurde der Kleinsatellit in eine selbständige Umlaufbahn ausgesetzt.
(RIA Novosti)

 

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