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Bild: ESA

MOSKAU, (RIA Novosti). Das Röntgenteleskop TESIS am russischen Satelliten Coronas-Photon hat eine Sonneneruption festgestellt, die die Forscher als „kolossal" und „überraschend" bezeichnen. „Eine mehr als 600.000 Kilometer lange Protuberanz entstand überraschend am Sonnenrand und wurde ins All geworfen", teilte das TESIS-Forscherteam am Samstag mit. Das sei die größte Eruption seit einem Jahr.

Der Erde drohe jedoch kaum Gefahr: Selbst wenn die Protuberanz die Anziehungskraft der Sonne überwinde, habe sie „praktisch keine Chance", auf unseren Planeten zu treffen.

Dagegen stehe der Mars offenbar im Fadenkreuz: „Ausgerechnet auf der Oberfläche dieses Planeten kann das am 18. April entdeckte Gebilde sein Leben beenden".

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