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Absturzstelle der Dnepr-Trägerrakete gefunden

11:23 ASTANA, 28. Juli (RIA Novosti). In Kasachsten ist die Absturzstelle einer Dnepr-Trägerrakete gefunden worden, die am Donnerstag vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet worden war.

Das teilte Adilbek Basekejew, Vertreter des kasachischen Präsidenten in Baikonur, der RIA Novosti am Freitag mit. "Die Reste der Rakete wurden ungefähr 150 km vom Startplatz entfernt gefunden", sagte er.

"Es gibt keine Opfer. Die Rakete ist in ein Stück wilder Natur abgestürzt", teilte der Vertreter mit.

Ihm zufolge untersuchen Spezialisten im Moment die Absturzstelle der Trägerrakete von Hubschraubern und Flugzeugen.

In der Nacht zum 27. Juli kam es beim Start der Trägerrakete Dnepr von Baikonur zu einem spontanen Abschalten des Triebwerkes der ersten Stufe der Rakete.

Die Rakete sollte 18 Kleinsatelliten, darunter den ersten weißrussischen Weltraumapparat BelKa, den russischen kosmischen Flugkörper Baumanez und einige ausländische Satelliten auf ihre Umlaufbahnen bringen.

Die Trägerrakete Dnepr ist auf der Basis der interkontinentalen ballistischen Rakete RS-20 entwickelt worden.

Am Donnerstag verfügte Kasachstans Premierminister Danial Achmetow die Bildung einer Regierungskommission, die sich mit den Folgen des Absturzes der russischen Trägerrakete beschäftigen soll.

Kasachstan will nach Absturz der russischen Trägerrakete Entschädigung

ASTANA, 27. Juli (RIA Novosti). Der kasachische Regierungschef Danial Achmetow ließ am Donnerstag eine Regierungskommission bilden, die den Umweltschaden nach dem heutigen Absturz der russischen Trägerrakete RS-20 "Dnjepr" ermitteln und eine entsprechende Entschädigungsforderung erstellen soll.

Dies gab das Presseamt des kasachischen Premiers bekannt.

Der Kommission gehören die stellvertretenden Minister für Bildung und Zivilschutz, für innere Angelegenheiten, für Landwirtschaft, für auswärtige Angelegenheiten usw. an.

Zu dem vermutlichen Absturzort rückte eine 35-köpfige Gruppe des kasachischen Zivilschutzministeriums aus.

Die Dnjepr-Rakete war in der Nacht zum 27. Juni kurz nach dem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan abgestürzt, nachdem das Triebwerk ihrer ersten Stufe versagt hatte. Die Rakete sollte 18 russische und ausländische Satelliten auf Erdumlaufbahnen bringen.

Die Trägerrakete Dnjepr war auf der Grundlage der ballistischen Interkontinentalrakete RS-20 gebaut worden.

Selbstabschaltung des Triebwerkes verursacht misslungenen Raketenstart

start2MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Die Hauptursache für den misslungenen Start der russischen Trägerrakete Dnepr vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) war das spontane Abschalten des Triebwerkes der ersten Stufe der Rakete.

Die Rakete sollte 18 russische und ausländische Satelliten auf Erdumlaufbahnen bringen.

Das teilte Igor Panarin, Pressesprecher von Roskosmos (Russische Föderale Raumfahrtagentur), der RIA Novosti am Donnerstag mit.

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