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Etwa 4500 Funkamateure haben bei der Bundesnetzagentur-Außenstelle Mülheim einen Antrag für eine 50-MHz-Sondergenehmigung gestellt.


Per Losverfahren will die Behörde etwa 1500 Anträge positiv bescheiden. Dies teilte die Pressestelle der Bundesnetzagentur auf telefonische Anfrage mit. Ende Februar sollen die Antragsteller informiert werden. Die Abgabefrist für das Antragsverfahren endete am 31. Januar.


Der Runde Tisch Amateurfunk hat sich zwischenzeitlich in einem Schreiben an die Bundesnetzagentur dafür eingesetzt, dass allen Antragstellern eine 50-MHz-Sondergenehmigung ausgestellt wird. Die Zahl von 1500 ist nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken. Auch ist die vorgesehene Zahl von 1500 Sondergenehmigungen willkürlich, so der RTA. Das Gremium sieht ferner keine Rechtsgrundlage für die zahlenmäßige Beschränkung per Losverfahren, da laut Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung vom September 2004 der Bereich 50,08 bis 51 MHz dem Amateurfunkdienst bereits auf sekundärer Basis zugewiesen ist.

(Quelle DARC-Homepage)

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