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26. Dezember (RIA Novosti). Nach 2010 werden die USA ausschließlich mit russischen Raketen auf die Internationale Weltraumstation gelangen, hat der Leiter der Raumfahrtbehörde Russland (Roskosmos), Anatoli Perminow, am Dienstag auf einer Pressekonferenz mitgeteilt.

„Bis 2010 werden die USA ausschließlich die Shuttles nutzen. Danach, bis in die Jahre 2015 - 2020, werden nur noch russische Raketen zur ISS fliegen“ führte er aus.

Für die Jahre 2007 und 2008 kündigte er den Start jeweils eines japanischen und eines europäischen Moduls zur ISS an. Der Flugplan für das kommende Jahr wird ihm zufolge im Januar bekannt gegeben.

In Bezug auf die Perspektiven der Flüge russischer Kosmonauten zur Weltraumstation und der Station selbst unterstrich der Behördenchef, dass die Arbeiten im Rahmen der ISS bis 2020 erfolgreich durchgeführt werden können.

Dabei wird jeweils ein Platz beständig Russland und den USA vorbehalten bleiben, während den dritten Platz andere Staaten in Anspruch nehmen können. Die Platzaufteilung für Drittstaaten bis 2008 sei unterdessen jedoch schon festgeschrieben. „Einige Kosmonauten und Astronauten befinden sich schon in der Vorbereitung, während andere sich noch der Auswahl stellen müssen“, sagte Perminow.

Ferner gab der Leiter von Rosskosmos bekannt, dass die Raumschiffe Sojus und Progress modernisiert werden sollen. Die Arbeiten an der Sojus sollen ihm zufolge bis 2012 abgeschlossen sein. An der Progress werde bis zu den Jahren 2012 - 2013 gearbeitet.

Schließlich gab Perminow bekannt, dass die Jahresversammlung für bemannte Raumfahrt am 23. Januar in Frankreich durchgeführt wird, um das Jahresprogramm zu debattieren. Dazu sind alle führenden Raumfahrtmächte geladen, sagte er.

Die Anzahl der von Russland geplanten Flüge zur ISS bleibt im Jahr 2007 laut Perminow unverändert.

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