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11:44 Uhr - Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtagentur Nasa hat den Vertrag mit der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos zum Transport von Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) bis Mitte 2017 verlängert. Dieser Schritt hängt mit der Kürzung des Nasa-Budgets und der damit verbundenen Verzögerung der Entwicklung eines bemannten US-Raumschiffes zusammen.

Wie der Nasa-Pressedienst berichtet, unterzeichnete die Agentur eine Ergänzung zum Vertrag mit Rosskosmos über den Transport von Besatzungen zur ISS sowie deren Evakuierung im Notfall. Bei dem Zusatzvertrag geht es um eine Summe von 424 Millionen US-Dollar.

Der frühere Vertrag in Höhe von 753 Millionen Dollar war im März 2011 unterzeichnet worden und hatte dieselben Transportleistungen im Zeitraum von 2014 bis zum Juni 2016 beinhaltet.

Nasa-Chef Charles Bolden erklärte in seiner Stellungnahme zur Vertragsunterzeichnung, dass die USA, obwohl die russische Seite sich als zuverlässigen Partner gezeigt habe, eigene Möglichkeiten für den Transport von Astronauten haben müssen.

Dafür hatte die Nasa das Commercial Crew Programm vorgesehen. Der erste Flug im Rahmen dieses Programms sollte 2015 stattfinden.
„Dadurch, dass die Finanzierung dieses Programms… ernsthaft reduziert worden ist, werden wir die bemannten amerikanischen Starts bis 2017 nicht sichern können“, äußerte Bolden.

Seinen Worten nach müsste der Kongress für die Sicherung bemannter Flüge mit US-Raumschiffen 821 Millionen Dollar bewilligen, die Präsident Barack Obama für dieses Programm angefordert hatte.
(RIA Novosti)

 

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