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windsack-pix.jpgExtrem heftiger Beginn der nordatlantischen Sturmsaison

Hamburg,  Im Oktober 2008 traten bereits vier extreme Orkantiefs über dem Nordatlantik mit einem Kerndruck von weniger als 950 Hektopascal auf.

„Nie zuvor hat der Deutsche Wetterdienst einen so heftigen Beginn der Sturmsaison im Nordatlantik beobachtet“, betont Gudrun Rosenhagen, Expertin für maritime Klimaüberwachung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Hamburg.
Die Saison der extremen Sturmtiefs reicht von September bis April eines Jahres. Die bisher höchsten Aktivitäten zu Beginn der Sturmsaison traten laut DWD im Jahr 1999 mit drei Extremtiefs im Oktober auf. In einer Studie hat der DWD das Auftreten solcher Orkantiefs im Nordatlantik in den vergangenen 50 Jahren untersucht.
Solche extremen Sturmtiefs sind für die Schifffahrt immer wieder eine Bedrohung und können auch in Deutschland für heftige Unwetter und Schäden sorgen.

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Die Auswertungen des DWD ergaben, dass die meisten dieser extremen Orkantiefs erst im Dezember und Januar auftreten. Im Mittel sind es in diesen Monaten jeweils zwei Tiefs. Ursache für die vier Tiefs im Oktober dieses Jahres war, so Gudrun Rosenhagen, eine sehr kräftige von West nach Ost verlaufende Frontalzone. Sie reichte von der Ostküste der USA über den gesamten Nordatlantik bis nach Nordeuropa. Im Bereich dieser Frontalzone - die ein Teil der großräumigen, die ganze Erde umfassenden atmosphärischen Strömungen ist - entstehen auch diese extremen nordatlantischen Tiefdruckgebiete

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