| Besuch auf dem Funkerberg Königs Wusterhausen |
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| Geschrieben von: Olaf Hentschel | |||||
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DL0KWH, die in einem ehemaligen Pförtnerhaus untergebracht ist, ging es zum Haus 3. Diese Sendergebäude beherbergt heute Teile von Mittelwellensendern und deren Strom-versorgungseinrichtungen. Der Mittelgang bietet Platz für diverse Flohmarktstände der Interessengebiete Rundfunk- und Amateurfunktechnik. Hier wurde wirklich alles von der alten Röhre des Einkreisempängers der 30ger Jahre über Messtechnik bis zum Spitzenempfänger EKD300 angeboten. Thomas, DH7TS zeigte uns bei einem Spaziergang durch das offene Gelände einige Relikte früherer Antennenaufbauten. Dabei stachen die frei zugänglichen Fundamente des dort früher stehenden selbsttragenden Zentralmastes mit ihrer Mächtigkeit ins Auge. Vorbei am Sendehaus 2, das nicht zugänglich ist (vielleicht aber mal in absehbarer Zeit), fanden wir im Buschwerk noch viele kleinere Fundamente ehemaliger Antennenmasten. Der Spaziergang endete mit einem zünftigen Essen aus der Gulaschkanone. Nach einer Feinbesichtigung der Funkerbörse und Kauf einiger Kleinigkeiten bewegten wir uns zur Klubstation und weiter zum Sendermuseum. Obwohl einige von uns das Museum kannten, war der Besuch immer wieder interessant. Thomas traf dort seine ehemalige Lehrausbilderin nach vielen Jahren wieder und Olaf, DL7VHF lief einem Besucher über den Weg, der ihm vor 30 Jahren als Mitarbeiter des Funkwerk Köpenick bei der Beschaffung von Teilen zur Errichtung einer 2m-Relaisfunkstelle höchst hilfreich war. Thomas erklärte uns am Steuerpult eines 250 Kilowatt Senders, wie ein Sender hochgefahren, überwacht und gemessen wurde. Dabei entdeckten wir auch eine Vorrichtung zur Austastung eines Senders bei Beeinflussung der Anlage durch z.B. wetterbedingte Effekte. Das Verstauen der gekauften „Schätzchen“ dauerte nur weinige Minuten. Dann ging es wieder Richtung Berlin.
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