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Ein Rueckblick:
Als wir Ende 2006 / Anfang 2007 die Probleme mit unseren Vereinsraeumen hatten, liess uns die Situation keine andere Wahl, als unsere Teilnahme am JAIG -Treffen 2007 abzusagen.
Es war schon ein komisches Gefuehl - irgendwie, als wenn einem was fehlt.....!
Wir hatten nicht viel Zeit darueber nachzudenken. Das Raumproblem musste irgendwie geloest werden. Aber wir wollten danach auf jeden Fall beim naechsten JAIG -Treffen wieder dabei sein.
Das Raumproblem konnten wir mit viel Muehe und auch Glueck loesen und so konnten wir den Organisatoren des JAIG -Treffens voller Freude mitteilen, dass wir 2008 wieder dabei sein werden.

Das JAIG - Treffen 2008 findet dieses mal in der Naehe von Muenchen statt. Ein kleines Staedtchen namens Bergkirchen im Dachauer Land hiess uns und unsere japanischen Freunde herzlich willkommen. Na gut, ich will nicht uebertreiben. Das Staedtchen stand natuerlich nicht Spalier, als wir ankamen. Das war ja auch gar nicht moeglich, da die Teilnehmer am diesjaehrigen JAIG -Treffen zu sehr unterschiedlichen Zeiten ankamen. Nehmen wir zum Beispiel die Berliner - also wir. Das sind Willfried #395 - DD 6UMW, XYL Monika #404 - DN6MP, Thomas #321 - DH7TS und Peter #485 - SWL. Es haetten eigentlich noch mehr sein sollen, aber Krankheit und Job fordern eben ihren Tribut.
Ja, wir waren bereits einen Tag vorher, also am Mittwoch eingetroffen. Wer unsere Chroniken regelmaessig liest, weiss, wir machen das immer so. Das heisst aber auch, es gibt noch einen Teil 2 unserer Reise. Na, ratet mal , wohin....!
Jetzt geht es erst mal um das JAIG - Treffen in Bergkirchen, ca. 30 km noerdlich von Muenchen.
Der Hauptanreisetag war der Donnerstag und so kamen nach und nach alle Teilnehmer entweder mit dem eigenen PKW oder per Zug und organisiertem Shuttle-Dienst. An dieser Stelle moechten wir gleich mal einen Strauss Lorbeeren verteilen, naemlich an Bruno - DH8MAU und Ingrid - DL1MAO. Sie haben zusammen mit Kuni - DF2CW und Erika die herrlichen Tage im Dachauer Land fuer uns organisiert. Das mit dem Wetter muessen sie noch ein wenig ueben, aber alles andere war wunderbar!

0804-01Alle Teilnehmer hatten einen Programm- und Zeitablauf bekommen und laut diesem Plan wurde bereits fuer Donnerstag Nachmittag eine Stadtfuehrung durch Dachau vorgesehen. Aber der Vormittag gehoerte uns ganz individuell. Peter, Thomas, Monika, und ich nutzten die Zeit, um uns in Bergkirchen ein wenig umzuschauen. Offensichtlich hatte Raija Ulin - SM0HNV, eine JAIG-Freundin aus Schweden, die gleichen Ambitionen, denn wir trafen sie oder sie traf uns, als wir gerade am einen Ende des Staedtchens angekommen waren. Gemeinsam schlenderten wir dann zum anderen Ende des Staedtchens Bergkirchen.

Diese sehr ueberschaubare Wanderung erlaubte uns sogar noch in einem kleinen Restaurant am Wege eine Tasse Kaffee bzw. Tee zu trinken, ohne dass wir in Zeitnot gerieten.
news9423So trabten wir dann gemuetlich die Strassen entlang und stellten fest, dass hier der Kindergarten noch Kindergarten heisst und der Friedhof an der Kirche zu finden war. Uebrigens, die Friedhofskultur, also die Gestaltung der Grabsteine, Kreuze und Liegestellen waren von faszinierender Kunstfertigkeit und Ideenreichtum gekennzeichnet.
Bergkirchen heisst deshalb Bergkirchen, weil die Kirche auf der Spitze des Berges steht. Und von diesem Berg stiegen wir dann viele Stufen abwaerts, fast direkt in unser Hotel hinein. Genau richtig zur Mittagszeit.
Und nach einer erholsamen Mittagspause hiess unser naechstes Ziel Dachau! Also, auf geht's !
Per Fahrgemeinschaften fuhren wir nach Dachau und dort erwartete uns eine sachkundige Stadtfuehrerin. Dachau ist ueber 1200 Jahre alt. Da gibt es eine Menge zu erzaehlen. Doch - bei jedem halbwegs gebildeten Menschen wird mit der Stadt Dachau leider immer etwas anderes verbunden : 3.Reich, Nazi und KZ. news9424Ja, es ist nun mal so gewesen in der Geschichte. Aber, das alleine macht nicht Dachau aus. Die restlichen 1150 Jahre haben Dachau wirklich gepraegt und zu dem gemacht, was es jetzt ist: eine sich entwickelnde Vorstadt der Boomtown Muenchen. Wir jedenfalls haben festgestellt, dass es sich hier durchaus leben laesst.
Apropos leben lassen...
Wir (Berliner) sind Freunde der guten deutschen Kueche. Und die wird bekanntlich in Bayern wahrlich gepflegt. Ich weiss - ja, in anderen Landesteilen gibt es das auch, aber die bayerische Kueche hat es uns nun mal angetan. Warum und wieso ..... das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Wenn wir mal viel Zeit haben, dann kann ich ja mal erzaehlen..... aber jetzt nicht!
So eine Stadtbesichtigung ist schon anstrengend. Um so wichtiger ist es, dass wir uns anschliessend in unserem Hotel-Gasthof Gross in Bergkirchen ordentlich regenerieren koennen. Und was kann schoener sein, als in einer Runde mit Freunden ein dunkles Hefeweizen zu einem deftigen Abendbrot geniessen und den Tag ausklingen zu lassen. Ja, das passt schon...!

Und taeglich gruesst die Kirchturmuhr...., ja, ja, die Naehe des Hotels zur Kirche ist frueh besonders gewoehnungsbeduerftig. Andererseits braucht man keine Sorge haben, dass man verschlafen koennte. Sei es drum, es gehoert halt zum Laendle. Als Kind habe ich mal selbst den Glockenstrang gezogen. Daran erinnert man sich doch gerne.
Der Freitag faengt an, wie jeder Tag, naemlich mit einem guten Fruehstueck.
Und dann soll es richtig offiziell werden. Der Buergermeister des Gemeindeverbandes, zu dem auch Bergkirchen gehoert, hat uns eingeladen. Also, machten wir uns auf den Weg ins Rathaus.

news9425Das Rathaus selbst ist eigentlich ein schlichtes 3-stoeckiges Gebaeude, welches gerade ganz ansehnlich renoviert wurde (nein, nein, nicht unseretwegen). Im als Rats- und Sitzungssaal ausgebauten Dachgeschoss empfing uns der 1.Buergermeister, Herr Landmann, mit einem Glas Sekt zur Begruessung. In einer anschliessenden Powerpoint-Praesentation erlaeuterte der Buergermeister an Hand von Zahlen und Fakten die politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Gemeindeverbandes Bergkirchen mit seinen 24 Ortsteilen. Die beeindruckenden Zahlen und Fakten belegen, dass diese Gemeinde im Landkreis Dachau den Anforderungen der Gegenwart und Zukunft durchaus gewachsen ist. Im Anschluss an diese Praesentation ueberreichte der Buergermeister all unseren auslaendischen Gaesten ein Wappenschild zur Erinnerung an ihren Besuch in Bergkirchen.

news9426Wenn man in Bergkirchen zu Besuch ist, dann sollte man schon den Ortsnamen alle Ehre erweisen und der Kirche auf dem Berg einen Besuch abstatten und ganz besonders dann, wenn man so nett eingeladen wird von dem zustaendigen Pfarradministrator CRV Walter Csar. news9427Er gab uns einen Ueberblick ueber die Entstehung und weitere Entwicklung dieses bereits im Jahr 814 urkundlich erwaehnten Kirchenstandortes. Wer mehr und ausfuehrlicher ueber diese und andere Kirchen dieser Region wissen moechte, verweise ich auf die sehr gute Homepages der Kirchen:
www.kirchenundkapellen.de/kirchen/bergkirchen-kk.htm
Uns hat es jedenfalls gefallen und wir brachten es auch entsprechend zum Ausdruck. Der Pfarrer bedankte sich seinerseits dafuer mit einem Dankesgebet und die besten Wuensche fuer unser weiteres Leben. So ist's recht!
Derart moralisch gestaerkt begaben wir uns dann auf den Abstieg, die vielen Stufen hinab zum Hotel.
Denn es war wieder mal Essenzeit. So viel Historie macht hungrig auf gegenwaertiges Handfestes.

Nach einer zuenftigen Mittagspause begann der zweite Teil unseres Programms: Besuch der Flugwerft Schleissheim, wo das Deutsche Museum eine Art Zweigniederlassung zum Thema "Entwicklung der Luftfahrt" betreibt. Dazu folgt ein Bericht von Werner, DJ4SG.
Frueh Politik und Geschichte, nachmittags Wissenschaft und Technik und abends Kultur! Und das sogar in Bergkirchen! Diese Gemeinde leistet sich ein Hoftheater - zum Glueck fuer uns. Aber was steckt dahinter?
Natuerlich hat so ein Theater einen professionellen Hintergrund. In diesem Fall ist es die feste Spielstaette der Neuen Werkbuehne Muenchen - einem Tourneetheater fuer Schulen.

In einem ehemaligen Kuhstall eines Bio-Bauernhofes residiert das kleine Theater mit 53 Plaetzen. In dieser intimen Atmosphaere in unmittelbarer Naehe zur Buehne, mit Buecherwand, kleiner Theater-Bar, Kulissen und bequemen Theatersesseln kann man ein Kunsterlebnis der besonderen Art geniessen.

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Die Palette reicht von Klassikern und Komoedien bis hin zu Musiktheater. Wir sahen eine Komoedie, naemlich eine Geschichte, die wohl auf der ganzen Welt gelebt und gespielt wird: Die Hochzeit des Figaro.
Also, dann .....
Kurz vor 19:00Uhr begaben wir uns alle in den "Kuhstall". Die anfaengliche Skepsis ist dann einer immer staerker werdenden Neugier gewichen. Tatsaechlich wirkte das ganze so, als wenn jemand seine grosse Stube mal eben ganz schnell umgestellt hat, um eine Buehne und ein paar Sitzplaetze unterzubringen. Es war alles sehr rustikal aber auch zweckmaessig hergerichtet. Als Zuschauer musste man auf nichts verzichten. Die Plaetze waren bald alle gefuellt. Die Vorstellung begann puenktlich und der Spass nahm seinen Lauf......

news9429Die spannende Geschichte verknuepft die gleichnamige Komoedie des Beaumarchais mit der wundervollen Musik Mozarts aus der allgemein bekannteren Oper "Die Hochzeit des Figaro". Bevor es jedoch endlich zur Hochzeit zwischen Susanna und Figaro kommen kann, muessen die Beiden erst noch den Grafen mit List und Intrige davon abbringen, von seinem Recht der ersten Nacht bei Susanna Gebrauch zu machen.
Den Schauspielern gelang es vortrefflich, Gesang und Schauspiel miteinander zu verschmelzen. Opern- und Theaterliebhaber kamen zu gleichen Teilen auf ihre Kosten.
Am Ende der Vorstellung gab es dann auch herzlichen und anhaltenden Applaus. Wie heisst es in der Theatersprache doch so schoen: Es gab mehrere Vorhaenge.

news9430In gewohnter Tradition bedankten sich Kuni, DF2CW und Erika bei den Akteuren und es wurden zur Erinnerung an unseren Abend japanische Glücksbringer überreicht.

In der Zwischenzeit hatten dienstbare Geister ein kalt-warmes Buffet aufgebaut. Da gab es Suesses und Herzhaftes. Und zu Trinken gab es an der kleinen Theater-Bar.
news9431Nachdem die Schauspieler sich umgezogen, abgeschminkt und ihre eigenen Haare (soweit vorhanden) hergerichtet hatten, mischten sie sich unter das Publikum. Es entspannten sich lockere, interviewartige Unterhaltungen mit den einen oder andern Schauspielern. Dadurch dass die Schauspielerinnen auch gleichzeitig die Bar bedienten, kam man schnell ins Gespraech.

" ....ach, aus Berlin seid ihr? Na, gruesst mir die Heimat..." So stellte sich heraus, dass einige der Schauspielerinnen und Schauspieler aus Dresden, Berlin und Leipzig stammen oder zu mindest dort ihre Ausbildung hatten. Und hier haben sie die Gelegenheit, ihr Koennen unter Beweis zu stellen und zu entwickeln, was ihnen offensichtlich auch hervorragend gelingt.
Ja, es war ein ueberraschend schoener Abend. Dass es zwischendurch draussen fuerchterlich geregnet hatte, sahen wir erst auf dem Heimweg.  Ein Tag voller nachhaltiger Eindruecke ging zu Ende.
Auch an diesem Samstag Morgen laeuteten die Glocken der Kirche von Bergkirchen - puenktlich wie immer. Na gut, ein ordentliches Fruehstueck soll uns fit machen fuer den naechsten Programmpunkt.
Wir, d.h. Moni und ich, gingen runter zum Fruehstueck und mussten durch einen der drei Raeume des Gaststaettenbereiches hindurch laufen. In dem sassen andere Gaeste offensichtlich ebenfalls beim Fruehstueck. Eine dort sitzende Frau schaute intensiv zu uns rueber, laechelte dann und fragte: " Sind Sie die Familie Soundso?" Wir verneinten hoeflich. Die Frau liess nicht locker: "Aber Sie sind auch Zuechter?" Waehrend ich blitzschnell ueberlegte, was wir vielleicht zuechten koennten, sagte meine Frau schon: "Nein, tut uns leid!" Die Frau daraufhin: "Oh, aha, dann entschuldigen Sie bitte!" Ich laechelte so gut ich in der kurzen Zeit es konnte und murmelte: "Bitte, gerne!" Und schon waren wir vorbei und kamen, noch etwas verdutzt, in unserem Fruehstuecksrevier an. Was war das eben? Als wir uns dann gegenseitig anschauten, ging uns ein Licht auf. Na klar, die Kleidung war's! Also - wir hatten an diesem Morgen beide unseren sogenannten Trekking-Look an. Diese Kleidung aehnelt sehr der Dienstkleidung der Forst- und Jagdvereine, die wiederum eigene Hundezuechtervereine betreiben. So entstand offenbar die Verwechslung mit den anderen Vereinsmitgliedern. Genau so war's!
Und ganz nebenbei bestaetigte sich wieder mal der Spruch: Kleider machen Leute.
Das Fruehstueck verlief dann ohne weitere "Zwischenfaelle" und wir fuhren puenktlich um 09:00Uhr ab nach Muenchen zur Stadtrundfahrt. In Muenchen angekommen begruesste uns eine Reisebegleiterin zu einer interessanten Stadtrundfahrt. Zur Freude unserer japanischen Freunde stellte sich heraus, dass die Reisebegleiterin hervorragend japanisch sprach. So hoerten wir die Erklaerungen auf dieser Stadtrundfahrt zweisprachig. Und den Aeusserungen unserer japanischen Freunde zu Folge sprach sie ein ausgezeichnetes Japanisch. Diese Stadtrundfahrt fuehrte uns nicht nur durch die Stadt Muenchen und ihren sehenswerten Bauwerken und Plaetzen sondern auch teilweise sogar weit in die Vergangenheit der Stadtgeschichte.

Denn die Reisebegleiterin bzw. Stadtfuehrerin konnte zu fast jedem wichtigen Gebaeude, den Strassen und Plaetzen einen geschichtlichen Hintergrund liefern. Das machte diese Stadtrundfahrt sehr kurzweilig und lehrreich. news9432
Unsere Rundfahrt fuehrte auch in die Schlossanlage Nymphenburg mit seinen 6 Schloessern und Museen sowie seinen weitlaeufigen Parkanlagen. Unsere Zeit reichte nur fuer den Besuch des Schlosses Nymphenburg. Hier ist mir besonders die sogenannte Schoenheitsgalerie in Erinnerung geblieben. Dieses ist eine Sammlung von mit fotografischer Genauigkeit gemalten Portraits junger Frauen aus dem Volk der damaligen Zeit. Ihre ausgesuchte Schoenheit ist auch heute noch beeindruckend. So gingen die 3 Stunden Stadtrundfahrt schneller zu Ende, als wir dachten. Es war ein Erlebnis, das wir nicht zuletzt unserer wirklich sachkundigen Stadtfahrtbegleiterin zu verdanken haben. Wir verabschiedeten uns mit den besten Wuenschen.
Der Rest der Zeit bis zur Rueckfahrt stand zur freien Verfuegung und so bummelte jeder nach Gutduenken durch das Zentrum Muenchens. Das Isartor war der verabredete Treffpunkt fuer die gemeinsame Rueckfahrt nach Bergkirchen. Denn am Abend .......
......am Abend findet das offizielle JAIG -Treffen statt.

news9433Nach einer angemessenen Erholungspause haben wir uns frisch und schick gemacht und begaben uns in den extra fuer unsere Veranstaltung hergerichteten Gastraum des Hotelrestaurants.
Bruno, DH8MAU und Ingrid, DL1MAO, hatten keine Muehen gescheut, um uns und insbesondere unseren Gaesten aus Japan den Abend so angenehm wie moeglich zu machen.
In bewaehrter Tradition begann unsere Veranstaltung mit dem gemeinsamen Abendessen. Fuer unsere japanischen Gaeste, die direkt aus Japan kamen, immer ein bisschen kulinarisches Abenteuer. In Bayern wird nun mal urdeutsch gegessen. Aber wir wissen auch, dass das sehr gut sein kann. Und so war es auch an diesem Abend. Zur Untermalung des ganzen, als Hintergrundmusik, spielte das Zitherspieler-Duo "Rosi Musi" alpenlaendische Volksmusik.

news9434Kuni - san, DF2CW, begruesste nochmals alle Teilnehmer dieses JAIG- Treffens. Zu Beginn gedachten wir der zwischenzeitlich verstorbenen JAIG - Mitglieder. Ihre Portraits erinnerten daran, dass man sich ja von dem einen oder anderen JAIG - Treffen gekannt hatte.

Wie immer anlaesslich des JAIG - Treffens wurde auch an diesem Abend der JAIG - Preis 2008 verliehen. Die Laudatio fuer den kuenftigen Preistraeger hielt in bewaehrter Manier Butz Bertin, DJ9WH. Diesesmal ging der Preis an Sugimoto Kenji, JG1GWL, aus Tokio wegen seiner Verdienste um die Vorbereitung der JAIG - Treffen in Japan. Offensichtlich hat er es nicht gewusst, denn die Ueberraschung war wirklich nicht gespielt.

 

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Ja, und auch das hatten wir nicht vergessen: Brunos, DH8MAU, und Ingrids DL1MAO Verdienste bei der Vorbereitung und Durchfuehrung dieses Treffens. Im Auftrag aller bekam Ingrid einen Blumentopf überreicht  und danach "ueberhaeufte" Kuni, DF2CW, Bruno mit Geschenken, die er dann vor versammelter Mannschaft mit grossem Hallo auspacken durfte: einen echten japanischen Bierkrug und dazu passend echtes japanisches Bier. Ich will ja keine versteckte Werbung machen, aber die Kenner unter den geschaetzten Lesern wissen es, wenn ich Kirin und Asahi sage. Und Bruno hat diese Gaudi genossen.

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Der Abend verlief weiter in geloester, stimmungsvoller Atmosphaere und jeder nutzte die Gelegenheit mit "alten" Bekannten zu sprechen und zu fachsimpeln bis uns die Muedigkeit oder andere Geister ins Bett trieben.

Am Sonntag frueh gab es dann noch einmal ein kraeftiges Fruehstueck. Eigentlich waere ja traditionell ein Versuch angesagt, im Rahmen des JAIG-Net eine Funkverbindung nach Japan oder wenigstens zu anderen JAIG-Mitgliedern herzustellen. Aber bei der Vorbereitung dieser Veranstaltung stellte es sich heraus, dass an diesem Standort sehr unguenstige funkphysikalische Bedingungen herrschen und deshalb mit keiner sinnvollen Verbindung zu rechnen sei.
Na, gut, dann genossen wir noch ein paar Stunden und schwatzten noch mit verschiedenen Teilnehmern und teilten ein paar Gruesse aus.
Packen und auschecken, das definitive Ende unseres JAIG -Treffens 2008 war gekommen und nach herzlichen Verabschiedungen stiegen auch wir in unser Auto und fuhren - nein, nicht nach Hause. Wir fuhren dem zweiten Teil unserer Expedition ins Reich der Bajuwaren entgegen: Das Zugspitzstaedtchen Grainau bei Garmisch-Partenkirchen.
Ja, das passt schon!

 

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