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Wer im Glashaus sitzt, braucht Denkmalsschutz: Was im Wertachtal im Ostallgäu mit der Kurzwellensendestelle der Deutschen Welle vor einigen Jahren geschah (vgl. „Stille im Wertachtal”), hat Jülich bereits vor 12 Jahren erlebt: Alle Antennen wurden gesprengt, selbst eine Log-Per von Rohde & Schwarz, die Funkamateure sehr gerne samt dem Grund, auf dem sie stand, anmieten wollten. Heute grasen dort Schafe und freuen sich über den durch die weiterhin vergrabenen Radials sehr eisenhaltigen Boden. Nun ist das ehemalige Sendegebäude dran.

Jülich kann auf eine beeindruckende historische Vergangenheit zurückblicken und ist zugleich ein herausragender Wissenschafts-und Technikstandort. Aus diesem Umstand ist der Stadtslogan „Historische Festungsstadt – Moderne Forschungsstadt“ abgeleitet. Während die „Historische Festungsstadt“ mit den Baudenkmälern Zitadelle, Reste der ehemaligen Stadtbefestigung, Grundriss der „Pasqualinischen Altstadt“ und Brückenkopf im Stadtbild äußerst präsent ist, gilt dies für den Wissenschaftsstandort weniger.

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