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In Bulgarien ist der Mittelwellenrundfunk zwar noch nicht völlig beendet, beschränkt sich seit 2015 aber auf einen einzigen Sender. Die anderen Sendeanlagen verschwinden nach und nach aus der Landschaft.

Am auffälligsten ist das bei einer Mittelwellenanlage, die nie in Betrieb gegangen ist: Der Sendestation am Kap Kaliakra, die auf 1125 kHz mit 1000 kW Auslandsprogramme von Radio Moskau in den Nahen Osten sowie auf 747 kHz mit 150 kW ein Inlandsprogramm abstrahlen sollte.

Der Bau dieser Anlage begann 1988. Drei Jahre zuvor war bereits damit angefangen worden, die bestehende Mittelwellenstation Wachenbrunn bei Suhl um ähnliche Technik zu erweitern. 1989 übernahm der Sender Wachenbrunn dann auch tatsächlich die Ausstrahlung von Radio Moskau auf 1323 kHz vom Sender Wiederau bei Leipzig.

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