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Ein besonderes Ärgernis war und ist der seit Jahren tobende russisch-ukrainische Funkkrieg, er hatte im Mai eine neue Eskalationsstufe erreicht. Fast täglich hörte man massive Beschimpfungen in russischer Sprache und aggressive Musik. Die Urheber werden im Grenzgebiet der Ost-Ukraine zur Russischen Föderation vermutet.


Zudem trat neu wiederholt ein digitaler Störsender (Jammer) auf, zeitweilig bis fast 12-15 kHz breit, welcher auch den Amateurfunk ganz massiv beeinträchtige. Funkortungen mittels Time Difference of Arrival –TdoA- zu verschiedenen Zeiten und unter Verwendung verschiedene Empfänger im KIWI Netzwerk ergaben Resultate in
Weissrussland.
Die Bandwacht hat keine Mittel diesen Funkkrieg abzustellen. Hier können eigentlich nur die zuständigen
Behörden mittels internationalen Beschwerden gemäss ITU Radioreglement etwas unternehmen.
Zeitweise waren auch auf den höheren Bändern oberhalb des 20m Bandes vereinzelt Intruder feststellbar, z.B. das Iranische OTHR auf 28860 kHz. Die meisten Intruder waren nach wie vor im 20m und 40m Band zu finden.
Und die Russischen Überhorizont Radare (OTHR) bleiben eine permanente Plage.
(tnx info Peter, HB9CET)

(Quelle: WRS-Rundspruch)

 

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