| 10. März 1814 - Spektralanalyse |
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Ein finsteres Zimmer, durch die schmale Öffnung im Fensterladen blitzt ein Sonnenstrahl. Dieser trifft auf dem Labortisch ein Prisma. Dort wird der weiße Lichtstrahl fächerförmig in die Farben des Regenbogens gespalten. Doch betrachtet man den bunten Fächer nicht mit bloßem Auge, sondern mit einem so genannten Spektralapparat, so stellt man fest: Einzelne dünne Linien, also ganz bestimmte Farben des Spektrums fehlen. Dies beobachtete erstmals der bayerische Physiker Joseph von Fraunhofer am 10. März 1814. Er schrieb: "Ich fand mit dem Fernrohre fast unzählig viele starke und schwache vertikale Linien, die aber dunkler sind als der übrige Teil des Farbbildes; einige scheinen fast schwarz zu sein." mehr unter kalenderblatt.de
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10. März 1814