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22. Juni 1633 - Widerruf Galileo Galileis Drucken E-Mail
galileo_galilei
Galileo Galilei -
Porträt von Justus Sustermans,
1636

22. Juni 1633

Der von der heiligen katholischen Inquisition angeklagte italienische Philosoph, Physiker und Astronom Galileo Galilei widerrief vor dem Inquisitionsgericht seine Behauptungen. Damit wurde er vom Vorwurf der Ketzerei und dem damit verbundenen Todesurteil freigesprochen. Er erhielt stattdessen lebenslangen Hausarrest. Galilei war öffentlich für das heliozentrische Weltbild des Kopernikus eingetreten, das im Widerspruch zu der herkömmlichen, von der Kirche verbreiteten Lehre stand. Aufgrund seiner Überzeugung wurde Galilei der Prozess gemacht. Er musste seinen Erkenntnissen öffentlich abschwören, da die Inquisition die Bibelauslegung der katholischen Kirche gefährdet sah. 1992 wurde er von der Kirche rehabilitiert.  

weitere Geburts- und Gedenktage bei kalenderblatt.de

siehe auch :

Schmerzliches Mißverständnis im »Fall Galilei« überwunden

Ansprache von Papst Johannes Paul II.
an die Päpstliche Akademie der Wissenschaften am 31. Oktober 1992

 
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