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07. Januar 1968 - "Surveyor 7" gestartet Drucken E-Mail

07. Januar 1968

Ende der 1950er-Jahre wurde der Kalte Krieg auch auf das Weltall ausgedehnt: Der erfolgreiche Start des "Sputnik"-Satelliten, ausgerechnet durch die als rückständig angesehenen Russen, bedeutete einen schweren Schlag für das US-amerikanische Selbstbewusstsein, das noch einmal erschüttert wurde, als die Sowjets auch den ersten Menschen ins All schickten. Erst ein Jahr später gelang es der US-amerikanischen Raumfahrt nachzuziehen.

Ehrgeizige Pläne

Der Schock jedoch, zweimal von den Sowjets geschlagen worden zu sein, veranlasst Präsident Kennedy zu einer überaus ehrgeizigen Ankündigung: Noch vor Ende des Jahrzehnts, so verspricht er 1961, werde es den USA gelingen, Menschen zum Mond zu schicken und sicher wieder zurück zu bringen.

Dieses gewaltige Projekt, das tatsächlich in den bemannten Mondflügen des Apollo-Programms gipfelte, wurde sorgfältig und in hohem Maße arbeitsteilig vorbereitet. In Houston/Texas entstand ein gewaltiges NASA-Zentrum für die Planung, Überwachung und Auswertung der bemannten Raumflüge; in Cape Canaveral an der Ostküste Floridas wurde die Infrastruktur für einen "Weltraumbahnhof" aufgebaut, und in Huntsville/Alabama leitete Wernher von Braun die Entwicklung der Raketen für den bemannten Flug.

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