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14. Januar 1911 - Gründung der DEBEG Drucken E-Mail

14. Januar 1911

In Berlin wird die DEBEG (Deutsche Betriebsgesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H.) als erste deutsche Fachunternehmung für See- und Ortungsfunk gegründet. Geschäftsführer wurde Hans Bredow. Due Debeg übernahm 39 Marconi- und 41-Telefunken-Bordfunkstationen mit Löschfunkensendern. Sie bemüht sich erfolgreich, die deutschen Handelsschiffe mit Bordfunkeinrichtungen und die deutschen Küsten mit Funkstationen auszurüsten. 1914 wurden von der DEBEG bereits über 500 Seefunkstellen betreut.

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Debeg GmbH
22763 Hamburg (Othmarschen), Behringstr. 120

Stammkapital: 6 Mio. DM
Beschäftigte: 400 weltweit (1986)
Umsatz: 80 Mio DM (1983)

Debeg ist eine Abkürzung für den ursprünglichen Firmennamen "Deutsche Betriebsgesellschaft für drahtlose Telegrafie" (gegr. 1911).1 In den 80er Jahren bestimmte - nach dem Rückzug von Siemens aus der Debeg - die Muttergesellschaft AEG die Entwicklung der Firma. Um 1987/88 verlor die Debeg ihre relative Eigenständigkeit, ihre Belegschaft wurde in den AEG-Fachbereich Marinetechnik integriert. 1990/91 wurde die unternehmensrechtlich weiterexistierende Debeg vom Bremer Vulkan übernommen und der -> STN ATLAS Elektronik zugeordnet. Heute wird der Traditionsname Debeg von STN ATLAS allenfalls noch zu Vertriebszwecken genutzt.

Mit Schiffsfunkstationen, Satellitenkommunikationsanlagen, Navigationssystemen und Radaranlagen hat Debeg eine grosse Zahl von zivilen und militärischen Schiffen ausgestattet; an Bedeutung gewannen in den 80er Jahren auch landbezogene Kommunikationssysteme. Zu den militärischen Kunden gehörte nicht nur die Bundeswehr,2 es liegen allerdings keine genaün Angaben zum Umfang und zur Entwicklung des Rüstungsgeschäfts vor. Um 1987 war die Debeg an der Lieferung einer Elektrowerkstatt für die nigerianische Marinebasis Apapa beteiligt.3 Zu verweisen ist hier ferner auf die Aktivitäten der Debeg-Tochter -> MESA.

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