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09. Februar 1926 - Spraydose patentiert

09. Februar 1926

"Es gibt nichts, was es nicht in Sprühdosen gibt!" Behaupten zumindest die Figuren aus der Comic-Serie "Die Peanuts". Warum also nicht auch Beethoven?

Nun, soweit ist die Technik nur im Comic-Strip. Aber auch im wirklichen Leben gibt es fast nichts, was es in nicht in Sprühdosen gibt: Von Haarspray über Rasierschaum und Backofenreiniger bis hin zu Insekten-Vertilger. Nicht vergessen sollte man die Farbdosen, denen die Hauswände und Eisenbahnwaggons im ganzen Land so manche "Verschönerung" und die Feuilletons tief schürfende Debatten über das Wesen der Kunst verdanken.

Ein solcher Massenerfolg war nicht abzusehen, als der norwegische Ingenieur Erik Rotheim Anfang der 1920er Jahre das so genannte Aerosolverfahren entwickelte. Mit diesem Verfahren lässt sich der flüssige Inhalt einer Dose sehr fein versprühen, wenn man den Druck in der Dose sehr stark erhöht. Dazu muss man nur zusätzlich ein Gas oder eine Flüssigkeit in die Dose abfüllen.

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