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24. Februar 2005 - Naturdenkmal stürzt ein

24. Februar 2005

Die Kreideküste im Nordosten Deutschlands verlor ein Wahrzeichen: Die berühmten "Wissower Klinken" auf Rügen stürzten ab. Zwei bis zu 20 Meter hohe Hauptzinnen der Kreideformation stürzten in die Tiefe. Wenige Tage zuvor war ein großes Stück aus der Formation gebrochen. Ursache sind eiszeitliche Schichten, die auf die davor gelagerte Kreide extremen Druck ausüben. Bei dem Abbruch wurden insgesamt rund 50.000 Kubikmeter Kreide in die Ostsee gerissen. Die Felspartie, die rund sechs Kilometer vom Königsstuhl entfernt ist, soll den Maler Caspar David Friedrich zu seinem berühmten Bild "Kreidefelsen auf Rügen" inspiriert haben und war eines der wichtigsten Touristenziele und Postkartenmotive der Insel.

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