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15. August 1926 - Telefonieren ohne Vermittlung Drucken E-Mail

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Nichts einfacher als telefonieren.

Schon Vorschulkinder können heute eine Zahlenkombination eintippen und mit etwas Glück sind Oma und Opa oder die Kindergartenfreundin am Apparat. Doch das war nicht immer so. Noch lange nach der Erfindung des Sprachübermittlungsapparates durch Philipp Reis im Jahre 1861 war telefonieren ein zeit- und nervenaufreibender Vorgang.

Zuerst nämlich hieß es kräftig kurbeln, Stromkreis aufbauen, dann dem "Fräulein vom Amt" mitzuteilen, wen man zu sprechen wünsche. Die Dame saß in einer zentralen Vermittlungsstelle vor einem sogenannten "Klappenschrank", der seinen Namen seiner Technik verdankte. Anrufe wurden ihr durch Herabfallen von Nummernklappen signalisiert. War man an der Reihe, fragte sie höflich: "Hier Amt, was beliebt?" und stellte die gewünschte Verbindung her.

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(Foto: © CB/ PIXELIO.de)

 
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