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18. April 1947 - Sprengung Helgolands misslang Drucken E-Mail

helgoland_sueden18. April 1947

Auf der Insel Helgoland vor der deutschen Nordsee-Küste wurden 4610 Tonnen Sprengstoff gezündet. Bei der größten konventionellen Sprengung aller Zeiten sollten Bunkeranlagen und Munitionsvorräte der Wehrmacht und der Kriegsmarine entsorgt werden. Einige alliierte Militärexperten erhofften die völlige Zerstörung der Insel, die in zwei Weltkriegen von den Deutschen als Militärstützpunkt genutzt worden war. Durch die Sprengung stürzten Teile der Steilküste ein und die Insel wurde mit Kratern übersät. Wider Erwarten überstand Helgoland die Explosion und die Bewohner der Insel, die während des Zweiten Weltkrieges evakuiert worden waren, konnten wieder zurückkehren.

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siehe auch spiegel.de

(Foto: © Michael Heimann / PIXELIO.de)

 
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